18 Ideen für einen bewegten Mai

Der Wonnemonat Mai ist da! Ich mag den Mai. Nicht nur, weil er ein Teil meines Namens ist. Ich mag den Mai auch, weil er der Übergang von Frühling zu Sommer ist. Der Morgen ist noch klar und frisch, der Tag kann allerdings schon schön warm sein. Graue Tage werden seltener. Die Sonne lockt uns von der Couch. Es sind ideale Bedingungen, um endlich in regelmäßige Bewegung zu kommen. Denn schließlich trägt nicht nur der Seelenfrieden zur Lebensfreude bei, sondern auch viel Bewegung und körperliches Wohlbefinden. Höchste Zeit und beste Voraussetzungen also, um das Leben endlich in Schwung zu bringen. Nach Monaten voller Kälte und Wind, fragen sich allerdings viele, was sie denn jetzt so machen könnten. Hier sind meine 18 besten Ideen für einen schönen Mai voller Bewegung.

1. Mini-Golf
Es ist bei weitem nicht so teuer wie richtiges Golf, ist auch nicht ganz so deprimierend, wenn man den Ball daneben schlägt (in der Regel sind es ja nur ein paar Zentimeter) und kann spontan je nach Wetter geplant werden. Als Kind war ich oft minigolfen, in den letzten Jahren nicht mehr ganz so oft. Ich finde es trotzdem immer wieder spaßig und ich habe sogar schon einige interessante Menschen dabei kennengelernt.

2. Radtour
Klassisch und immer wieder schön! Außer einem Helm und einem Rad brauchst du nichts. Naja, etwas zu trinken. Und vielleicht ein Ziel. Aber selbst das muss nicht sein. Besonders schön ist eine Radtour mit einem gemütlichen Picknick. Wenn jeder etwas zu essen mitbringt, kann sogar ein richtig tolles Buffet entstehen. Hach, da bekomme ich doch gleich Lust, mich auf mein Fahrrad zu schwingen!

3. Crocket
Das ist das Spiel, bei dem man die Kugeln mit Schlägern durch kleine Tore, die im Boden stecken schlägt. Ähnlich wie beim Golf, kannst du auch hier kleine Hindernisse einbauen. Zwei Tore hintereinander an einer Schräge zum Beispiel. Das Spiel ist schnell aufgebaut und bei einem Schauer genauso schnell wieder eingepackt. Irgendjemand in deinem Bekanntenkreis hat bestimmt noch ein Crocket-Set im Keller rumfliegen (das Spiel wird gerne vergessen, weil es von vielen unterschätzt wird – schade!).

4. Stadtbesichtigung
Wie gut kennst du deine eigene Stadt? Oder die Nachbarstadt? Nutze doch das gute Wetter für eine Erkundungstour. Erstaunt stelle ich immer wieder fest, was ich selbst in der Stadt, die ich glaube zu kennen, alles entdecken kann. Auch in deiner Nähe sind sicher einige Orte, die du bislang gar nicht richtig besucht hast. Wenn wir in einer Region aufwachsen, nehmen wir die Orte im Umkreis oft gar nicht als sehenswert wahr. Welch großer Irrtum! Die Fremdheit dieser Städte und Dörfer ist trotz der Nähe zum Zuhause Urlaubsfeeling pur!

5. Erdbeeren selbst pflücken
So langsam geht es los im Mai mit den heimischen Erdbeeren. Gerade Ende Mai locken die Erdbeerfelder die Menschen in Massen zum Selbstpflücken an. Frischer geht es ja auch nicht. Es ist auch deswegen super, weil wir endlich mal etwas tun müssen, um an unser Essen zu gelangen. Wir gehen nicht einfach nur zum Super- oder Wochenmarkt und greifen dort zu. Nein, wir pflücken jede einzelne Erdbeere mit der Hand. Anschließend haben wir sie uns aber auch wirklich verdient.

6. Inlineskaten
Dieses Jahr war ich noch gar nicht, aber ich bin schon ganz heiß drauf, meine Inline-Skates zu schnüren und loszubrausen. Super gerne mache ich das morgens vor dem Frühstück in der frischen Frühlingsluft. Am liebsten sonntags, wenn noch alles schläft. Das bringt mir unglaublich viel Power für den Tag.
Egal, ob du gerade anfängst mit dem Skaten oder schon länger dabei bist: Denk immer an deine Schützer! Auch wenn es spießig erscheint, ich habe schon von den schlimmsten Unfällen gehört. Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschützer können dich vor Brüchen und Prellungen bewahren. Ellenbogenschützer habe ich auch lange nicht getragen, aber seit ich von einer Bekannten gehört habe, die sich beide (!) Ellenbogen gebrochen hat, schütze ich auch die vorsichtshalber. Vor allem, weil sie sich die Ellenbogen nicht beim Skaten, sondern einem ganz normales Sturz gebrochen hat. Ich möchte mir nicht ausmalen, was beim Skaten passiert wäre…

7. Tretboot fahren
Schnell zu einer Aktivität, bei der man nicht so schnell Knochenbrüche erleidet: Tretboot fahren. Auf vielen Seen kann man sich inzwischen ein Tretboot für wenig Geld leihen. Es macht Spaß und ist so ganz nebenbei auch noch ein gutes Beintraining.

8. Hula Hoop
Viele von uns haben wohl schon als Kinder den Reifen um die Hüften geschwungen. Aber auch für Erwachsene ist Hula Hoop ein riesen Spaß und ein tolles Workout. Eine sehr gute Anleitung und einige Tipps rund ums Hula Hoop hat Mandy von Go Girl! Run! für dich. Sie erklärt unter anderem, welcher Reifen der richtige für dich ist und wie du die Grundübung für noch mehr Spaß und Intensität erweitern kannst.

9. Hund aus Tierheim Gassi führen
Wenn du keine Zeit oder Lust auf einen eigenen Hund hast, aber auch nicht so gerne allein spazieren gehst, ist das eine Alternative, die alle Beteiligten glücklich macht. Manche gehen nicht so gerne ohne Ziel drauf los. Aber so hast du sogar noch eine Aufgabe und einen gut gelaunten Begleiter an deiner Seite. Und wer weiß, vielleicht schaust du dir ja etwas von seiner Unbeschwertheit ab?

10. Sinnespark besuchen
Sogenannte Sinnes- oder auch Barfußparks sind nicht nur was für Kinder. Sinnesparks sprechen, wie der Name schon sagt, alle Sinne an. Das kann sehr entspannend sein und oft auch interessant.
In Barfußparks liegt das Hauptaugenmerk beim Fühlen. Man kann über alle möglichen verschiedenen Untergünde gehen. Von Matsch über Holz bis hin zu Glasscherben. Das verbessert die Durchblutung der Füße und Beine und trainiert auch noch die Fußmuskulatur. Solche Parks gibt es inzwischen in vielen größeren (und auch manchen kleineren) Städten.

11. Boule
Beim Boule musst du versuchen, Metallkugeln so nah wie möglich an eine kleine Holzkugel zu werfen. Das geht am besten im Sand, kann zur Not aber auch im Gras gespielt werden.
Boule kann einen ganzen Nachmittag füllen und bringt auch fremde Menschen zusammen. Inzwischen gibt es sogar Meisterschaften rund ums Boule. Jährlich im Mai findet zum Beispiel in Hannover einige Tage lang ein Boule-Festival statt. Bei so einem Spektakel fühle ich mich fast wie im Urlaub in Südfrankreich, wo an jeder Ecke Boule gespielt wird.

12. Wandern
Wie du hier schon lesen konntest, bin ich eine begeisterte Wanderin. Deswegen darf das natürlich in dieser Liste nicht fehlen. Das milde Maiwetter ist perfekt für längere Wanderungen. Besonders schön ist eine solche Frühlings-Wanderung, wenn die Tour schon am frühen Morgen beginnt. So bist du hautnah dabei, wie die Natur erwacht und die Sonne die Kälte sanft vertreibt.

13. Hochseilgarten
Bei einem Hochseilgarten sind Bäume oder Gerüste mit Seilen, Balken oder Brücken verbunden, über die man (natürlich abgesichert) läuft. Es geht vor allem darum, seine Ängste zu überwinden, die körperliche Fitness spielt nur eine untergeordnete Rolle.
Es gibt allerdings auch Seilgärten, bei denen die Brücken und Seile nur einen halben Meter über dem Boden hängen. Falls du deine Höhenangst gar nicht überwinden kannst, ist das eine gute Alternative.

14. Gärtnern
Gärtnern ist ein großartiges Workout. Harken, schaufeln, jähten, das alles fordert den Körper und verbrennt eine Menge Kalorien. Gleichzeitig beruhigt die Gartenarbeit den Geist und enspannt. Menschen, die viel gärtnern haben nachweislich einen niedrigeren Blutdruck und bessere Blutwerte als eine Vergleichsgruppe, die nicht gärtnert.
Nun hat ja leider nicht jeder einen Garten. Aber auch auf dem Balkon kann Einiges in Balkonkästen und Kübeln eingepflanzt werden. Einige Gemüsesorten, Kräuter, Beeren und Salat gedeihen gut auf dem Balkon und schmecken auch noch viel besser als gekaufte Ware. Gepflückt und geerntet werden kann nach Bedarf, die Frische ist also garantiert.

15. Federball
Alles, was du brauchst, sind zwei Schläger, einen Federball und einen relativ windstillen Tag. So kann Federball überall gespielt werden. Für einen höheren Schwierigkeitsgrad und eine ausgeglichene Nutzung aller Muskeln, kannst du versuchen, mit der Hand zu spielen, die du eigentlich nicht nutzt. Darüber freut sich auch das Gehirn. Es wird nicht lange dauern, bis zu mit beiden Händen spielen kannst.

16. Kanufahren
Das Geräusch des Wassers, wenn die Paddel eintauchen und das Kanu kleine Wellen erzeugt ist für mich eines der entspannendsten Geräusche, die es gibt. Zur Abwechslung zu anderen Aktivitäten wird hier außerdem der Oberkörper eingesetzt und trainiert. So ist Kanufahren vor allem für Läufer sehr empfehlenswert, aber natürlich nicht nur.
An vielen Seen und Flüssen gibt es Kanustationen, bei denen du ein Kanu leihen kannst. Dort kannst du dich auch entscheiden, ob du ein Einzel- oder Doppelkanu haben möchtest. Mir persönlich macht es am meisten Spaß, alleine im Boot zu sitzen. Aber je nach Strecke bietet sich ein Doppelkanu an. So kann man sich abwechseln. Die Bewegung kann sehr ermüdend für die Muskeln sein, denn im Alltag brauchen wir sie ja eher selten in dem Maße.

17. Freilichtmuseum
Es gibt zahlreiche Freilichtmuseen in ganz Deutschland. Mittelalterliche Dörfer, römische Siedlungen oder botanische Paradiese lassen uns in eine ganz andere Welt eintauchen und bringen uns Natur oder Geschichte näher. Eine gute Übersicht gibt es hier.

18. Reiten
Seit meinem ersten Ritt auf einem Pferd bin ich hin und weg. Auf dem Rücken eines Pferdes durch die Natur zu reiten ist einmalig. Viele Reiterhöfe bieten auch nach einer kleinen Einweisung geführte Ausritte für Anfänger an. Da reitet man in einer Gruppe, hat aber die volle Kontrolle über das Pferd. Das macht mehr Spaß als nur ein paar Runden durch die Halle zu drehen.

Werde aktiv und glücklich!
Nun hast du die ideale Vorlage für einen aktiven Mai. Die Couch hat erstmal ausgedient. Zum Glück, denn Aktivitäten und Erlebnisse machen auf Dauer glücklicher als Fernsehen. Mit meinen Ideen tust du deiner Gesundheit etwas Gutes und gewinnst Energie für einen insgesamt aktiveren Lebensstil. Und womöglich sammelst du Erfahrungen, die du nicht mehr missen möchtest und von denen du noch in 50 Jahren sprichst.

Denk allerdings dran, dass die Sonne im Mai schon stark ist und gerade ungebräunte Winterhaut noch sehr empfindlich ist. Sonnenschutz ist also bei allen Aktivitäten unbedingte Pflicht!

Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß und Lebensfreude für diesen Monat.

Welche Ideen hast du noch für einen bewegten Mai?

2 thoughts on “18 Ideen für einen bewegten Mai

  1. Liebe Maike,
    ich liebe den Mai auch, nicht zuletzt weil er mein Geburtsmonat ist ;)
    Eine schöne Liste an Aktivitäten hast du da. Bei Radfahren und Wandern mache ich ohne Wenn und Aber mit.
    LG

  2. Hallo Anja,
    vielen Dank!
    Wandern und Radfahren gehören auch zu meinen Lieblingsaktivitäten, die einfach immer gehen. Dieses Jahr möchte ich auch endlich mal eine Tandemfahrt machen. Das reizt mich schon seit ich zum ersten Mal ein Tandem gesehen habe.

    Viele Grüße!

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