Meine 3 ultimativen Tipps, um deinen Alltag leichter und schöner zu machen

Selbstbestimmtes Leben

Unser Leben setzt sich aus jedem einzelnen Tag, jedem einzelnen Augenblick zusammen. Meistens haben wir die Wahl, wie wir diese Augenblicke füllen. Sollen sie negativ sein oder uns mit Freude erfüllen? Sollen sie unser Leben kürzer oder reich und wertvoll machen? Wir entscheiden. An jedem Tag. In jedem Moment. Im Folgenden findest du 3 Tipps, um jeden einzelnen Tag positiv und freudvoll zu gestalten.

Wie du ungeliebte Aufgaben mit Freude und Leichtigkeit erledigst
Jeder wird mal mit Aufgaben konfrontiert, die nicht unbedingt zu den Lieblingstätigkeiten gehören. Putzen ist da für viele ein Thema. Oder Bügeln. Oder auch Zähneputzen. Sicher ist dir ebenfalls auf Anhieb eine Tätigkeit oder Aufgabe eingefallen. Vielleicht drückst du dich ja sogar gerade durch das Lesen dieses Artikels davor (was selbstverständlich eine durchaus weise Entscheidung ist). Ich habe eine ausgezeichnete Nachricht für dich: Es gibt einen Weg, ungeliebte Aufgaben mit Freude auszuführen.

1. Erledige die Aufgabe achtsam
Bei allen Tätigkeiten, die wir nicht so gerne machen, sind wir mit unseren Gedanken bereits in der Zukunft. Wir sehnen uns das Ende herbei und stellen uns vor, wie es sein wird, wenn wir endlich fertig sind. Das jedoch ist der falsche Weg. In diesem Fall ist Vorfreude nicht die schönste Freude. Ganz im Gegenteil. Die Vorfreude ist ja gar keine Freude, sondern ein Ärgernis. Wir ärgern uns, dass wir in dieser Situation sind. Wir wollen die Tätigkeit schnell hinter uns bringen, um wieder etwas machen zu können, das wir mögen.

Diese Einstellung nimmt uns jedoch wertvolle Lebenszeit. Lebenszeit, die niemals wieder kommt. Anstatt die Aufgabe also in Ärger auszuführen, ist es viel besser, vollkommen in der Situation zu versinken. Ganz im Hier und Jetzt zu sein und deine Aufgabe achtsam ohne Blick auf die Zukunft auszuführen.

Das klingt verrückt? Es klappt aber. Wenn du ganz im Hier und Jetzt bist, gibt es keine Alternative. Es gibt kein Hoffen, kein Vergleichen mit Zukunft oder Vergangenheit. Es gibt nur dich und den Augenblick. Wenn du das lernst und akzeptierst, hast du ein großes Maß an Lebensfreude gewonnen.

Nutze bei deinen Tätigkeiten alle möglichen Sinne. Spür beim Abwaschen das warme Wasser auf deiner Haut. Schau dir beim Gemüseschnippeln die Farben an. Nimm den frischen Duft des Wischwassers wahr. Nimm den ganzen Augenblick in dir auf. So wie er ist. Du wirst merken, wie entspannt du dich nach diesen Aufgaben fühlst. Es ist wie eine kleine Meditation.

2. Führe deine Aufgaben mit Liebe aus
Geh nicht genervt an Aufgaben heran, sondern liebevoll. Sieh sie nicht als lästige Pflicht, sondern als Pflege und Wertschätzung. Wenn du dein Zuhause putzt, tust du das nicht, um es schön zu haben? Pflegst du damit nicht deine Seele und dein Zuhause? Ist das nicht etwas Positives? Betrachte es so. Von der positiven, liebevollen Sicht aus. Nichts im Leben gibt dir so viel Lebensfreude wie die Ausrichtung auf Liebe.

Wie du Sorgen und Ärger überwindest
Heute Morgen haben ich voller stolz meine Tomatenpflanze betrachtet. Sie ist in den letzten Tagen enorm gewachsen und trägt inzwischen einige Früchte. Eine Stunde später habe ich sie aus Versehen geköpft. Nun ist sie nicht mehr so groß und die Früchte … naja, sagen wir, die Ernte wird wohl doch eher mau ausfallen.

Eine ärgerliche Situation? Schon irgendwie. Ist die Situation es wert, dass ich mich den ganzen Tag darüber aufrege? Nein. Nicht mal mehr als 20 Sekunden sind angemessen. Es ändert sich ja nichts dadurch. Außer dass mein Tag schlecht wird.

Glaub mir, so gelassen war ich nicht immer. Ich konnte mich früher stundenlang über so etwas aufregen. Mir Vorwürfe machen. Oder die Schuld bei jemand anders suchen. Mein Alltag war oft überdeckt von Ärger oder Sorgen. Ärger über mich selbst. Sorgen, dass ich andere verärgert haben könnte oder etwas ganz Schlimmes passiert.

Irgendwann hatte ich das überwunden. Und egal ob du dich ebenfalls über dich selbst, über andere oder über bestimmte Situationen ärgerst oder dir Sorgen machst: Auch du kannst das überwinden. In 3 Schritten.

1. Atme tief durch
Kommen Ärger oder Sorgen hoch, atme zunächst mal tief durch. Konzentriere dich auf deinen Atem und entspanne dich dadurch ein bisschen.

2. Suche nach einer Lösung
Möglicherweise gibt es für das Ärgernis oder die Sorgen eine Lösung. Ich habe den oberen Teil meiner Tomatenpflanze in die Erde gepflanzt. Vielleicht überlebt sie ja. “Und was wenn nicht?”, rief ganz leise eine sorgenvolle Stimme in meinem Kopf. Naja, dann eben nicht. Dann habe ich weniger Tomaten. Das werde ich aber dann sehen, wenn es soweit ist. Es bringt nichts, sich um etwas zu sorgen, das ich nicht sicher wissen kann. Es gilt, abzuwarten und mich mit der Gegenwart zu befassen. An meiner jetzigen Situation hat sich nämlich nichts verändert. Und so ist es mit allen Sorgen. Solange die Sorge nicht bestätigt ist, hast du keine Sorge.

Wenn du dich vor einer bestimmten Krankheit sorgst, kannst du dich beim Arzt durchchecken lassen. Wenn du Angst vor einem Brief hast und dir den schlimmsten Inhalt ausmalst, kannst du einfach reinschauen. Das Ergebnis wird niemals so schlimm wie die Sorge darüber. Niemals. Denn selbst wenn die Sorge eintritt, kannst du wiederum nach einer Lösung suchen. Solange du dich nur sorgst, sind die an die Sorge anknüpfenden Lösungen zu weit weg und wir sehen tendenziell eher schwarz. Gehe also einen Schritt nach dem anderen.

3. Akzeptiere, was nicht in deiner Hand liegt
Irgendwann kommt der Punkt, an dem bestimmte Geschehnisse nicht mehr in unseren Händen liegen. Ich habe das Nötigste getan, um die Tomatenpflanze am Leben zu erhalten. Mehr geht nicht. Wenn du also alles Nötige getan hast, um das Ärgernis oder die Sorge aus der Welt zu schaffen oder genau das einfach nicht möglich ist, akzeptiere es. Etwa wenn du im Stau stehst. Du kannst es nicht ändern. Aber du kannst das Beste daraus machen. Wirst du zu spät zu deinem Meeting kommen? Ja, vielleicht. Aber das ist noch eine halbe Stunde entfernt. Also lebe und nutze den Augenblick, anstatt eine halbe Stunde deines Lebens einfach wegzuwerfen.

Wie du mehr Disziplin entwickelst
Disziplinierte Menschen sind nachweislich glücklicher. Wer diese Info zum ersten Mal hört, runzelt meistens die Stirn. Disziplin klingt zugegebenermaßen nicht nach Spaß. Die Erkärung dafür ist aber ganz einfach. Wenn wir alles schaffen, was wir uns vorgenommen haben, blicken wir am Ende des Tages stolz auf unsere Erfolge zurück. Sind wir undiszipliniert blicken wir am Ende des Tages ungern zurück und ärgern uns, dass wir doch keinen Sport gemacht oder die Hausarbeit verschoben haben oder schon wieder nicht bei der Post waren.

Disziplin ist nichts Negatives. Wie schreibt der Duden so schön: “Disziplin ist das Beherrschen des eigenen Willens, der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen.” Das klingt doch ganz gut, oder?

Disziplin bringt dich weiter im Leben, denn du nutzt deine Zeit optimal – vorausgesetzt, es waren deine eigenen Vorsätze. So bekommst du mehr Disziplin:

1. Überlege, was du dir vom Vorhaben versprichst
Du willst früher aufstehen? Mehr Sport machen? Ein Buch schreiben? Warum? Was ist deine Motivation? Was hast du davon? In diesem ersten Schritt kannst du dir darüber klar werden, ob du eigene Ziele verfolgst oder fremde. Ob deine Motivation aus deinem Innern kommt oder von außen. Äußere Gründe machen für dein Unterbewusstsein nicht viel Sinn, weswegen sie so häufig scheitern. Du fühlst dich, als hättest du versagt. Dabei war es vielleicht von Anfang an nicht dein Plan.

Wenn du merkst, dass die Motivation von innen kommt, kann es ja losgehen mit der Umsetzung.

2. Stelle die vor, wie du dich nach der Umsetzung fühlst
Wenn der Schweinehund mal wieder anklopft, versetz dich in dein Zukunfts-Ich. Wie fühlst du dich, wenn du die Fitness-Einheit umgesetzt hast? Wie fühlst du dich, wenn du deine Zeit stattdessen mit Schokolade auf der Couch verbracht hast?

Mal dir die Sitation und dein Gefühl ganz genau aus. Wenn es eine Zwischenetappe zu einem bestimmten Ziel ist, stell dir genau vor, wie du endlich das Ziel erreichst.

Und aus genau diesem Gefühl heraus legst du los mit dem, was sich richtig anfühlt.

So kannst du den Tag optimal nutzen und nach deinen Wünschen gestalten.

Nutze deinen Tag – für deinen Seelenfrieden
Du siehst: In allen Tipps spielt unsere innere Einstellung eine zentrale Rolle. Natürlich änderst du deine Einstellung nicht über Nacht. Du musst dranbleiben und die neuen Denkmuster in dein Leben integrieren. Es ist alles eine Frage der Übung. Ich habe es auch geschafft, also schaffst du es auch.

Unser Leben ist kurz. Zu kurz, um sich zu ärgern und zu sorgen. Zu kurz um es durch Momente schlechter Laune zu belasten. Und zu kurz um zu prokrastinieren und so auf der Stelle zu treten.

Also nutze den Tag – für ein Leben, an das du dich gerne erinnerst.


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4 thoughts on “Meine 3 ultimativen Tipps, um deinen Alltag leichter und schöner zu machen

  1. Hallo Maike,

    das sind sehr wertvolle Tipps, die im Stress des Alltages schonmal untergehen können.
    Wichtig ist, sie sich immer wieder bewusst zu machen.

    Mir gefallen und helfen vor allem zu akzeptieren, was nicht in meiner Hand liegt und zu versuchen, die Aufgaben mit Liebe zu erfüllen – auch wenn ich sie vielleicht nicht mag.

    Und mein Tipp: immer mit der wichtigsten Aufgabe anfangen. Dann hat man dafür noch richtig Energie, hat es bald geschafft und schiebt es nicht weiter vor sich her.

    Fussige Grüsse, Jana

    • Hallo liebe Jana,
      vielen Dank für deinen Kommentar. :)

      Das ist ein guter Punkt: Immer mit der wichtigsten Aufgabe anfangen. Das ist eine super Ergänzung. Danke dafür!

      Viele Grüße
      Maike

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