Warum arbeitest du nicht auf deinen Traum hin? (Fang endlich an!)

Jeder Mensch hat einen Traum. Ausnahmslos. Auch du träumst von irgendwas. Nach Asien reisen. Ein eigenes Haus. Im Tatort mitspielen. Es gibt da etwas, was du begehrst. Trotzdem machst du keine Anstalten, den Traum auch in die Realität umzusetzen. Weil es zwar schön wäre, aber es ist nun mal ein Traum, der eh nicht in Erfüllung geht. Richtig? Falsch! Der Traum geht so lange nicht in Erfüllung, wie du es nicht versuchst.

“Träume sind nicht dafür da, erfüllt zu werden”, habe ich mal gehört. Völliger Schwachsinn, wenn du mich fragst. Träume verraten tiefe Sehnsüchte und Wünsche. Sie spiegeln wieder, was wir vom Leben erwarten. Nicht auf sie hinzuarbeiten und so die Chance zu verpassen, sie zu erreichen, gleicht einem Todesurteil. Nicht der körperliche Tod droht, sondern der seelische. Wir dümpeln so vor uns hin, leben ein Leben, in dem wir uns selbst bemitleiden, weil es andere viel leichter und schöner haben.

Ich beobachte in unserer Gesellschaft eine traurige Tendenz zum Träume runterspielen. “Klar wäre das schön”, sagen viele. “Aber es geht nun mal nicht.”

Du selbst bestimmst die Grenze deiner Möglichkeiten
Alles, was du für unmöglich hältst, bleibt es auch. Du limitierst dadurch deine Möglichkeiten und sabotierst dich selbst. Du gehst von deinem jetzigen Standpunkt aus und dort ist eine Weltreise vielleicht nicht möglich. Dabei vergisst du, dass heute nicht morgen ist. Morgen kann es möglich sein. Nicht jedoch, indem du darauf wartest. Und erst recht nicht, indem du den Traum weiter als unerreichbares Luftschloss behandelst. Tu etwas dafür, dass dein Traum Realität wird.

Ja, aber… Die Sache mit den Glaubenssätzen
Weißt du, wie oft im Leben ich schon den Satzanfang “ja, aber…” gehört habe? Ich weiß es selbst nicht, denn ich kann es nicht mehr zählen. Nach dem Aber kommt immer etwas Negatives, ein Hindernis. Ausreden. In jedem Fall etwas, was das Leben so richtig schön schwer erscheinen lässt.

Allerdings ist das Leben immer nur so schwer wie du es dir machst.

Klar, manche Menschen haben Glück im Leben und bekommen ohne eigenes Zutun, was sie wollen. Die meisten aber ziehen das Glück dadurch an, dass sie hinter dem her sind, was sie wollen und alles versuchen, es zu erreichen. Als Außenstehender siehst du dann vielleicht nur das Ergebnis und nicht den Kampf, der dahinter steckt.

Wenn du meinst, das Leben sei nicht fair, dann mach es dir fair. Gib deine Träume und Wünsche nicht in fremde Hände. Warte nicht auf die große Chance oder das Schicksal. Es wird niemand bei dir klingeln und dir eine Rolle für den neuesten Tatort anbieten. Oder dir ein Haus schenken. Lerne, selbst für deine Träume einzutreten.

Wie du deine Träume erreichst
Zunächst einmal musst du dir klar darüber werden, warum du willst, was du willst. Und auch, ob du es wirklich willst. Wenn dein Traum nämlich nicht dein eigener ist, wirst du ihn nicht erreichen (warum solltest du auch?), weil du dich unbewusst ständig selbst sabotierst.

Wenn du einen Traum aber wirklich begehrst, fang an, ihn zu erreichen. Fokussier dich dabei nicht darauf, warum es nicht klappen kann. Problemorientiertes Denken führt niemals zum Erfolg. Frag dich stattdessen, welche Lösungen es gibt. Dir fehlt für eine bestimmte Sache das Geld? Wie kannst du mehr bekommen? Wo kannst du sparen?

Lass dich zu Beispiel von Carina Herrmann inspirieren: In ihrem Artikel Wie ich in 10 Monaten über 10.000€ gespart habe, beschreibt sie, was sie gemacht hat, um ihren Traum vom Reisen zu realisieren. Sie hat für ihren Traum gespart und geackert und nun reist sie als Digitale Nomadin um die ganze Welt. Sie hätte mit einem fast leeren Konto auch den Kopf in den Sand stecken können. Sie hätte sagen können, es ist kein Geld da und einfach weiter machen wie bisher. Hat sie aber nicht.

Und das macht den Unterschied.

Jedes Problem trägt eine Lösung in sich. Die Frage ist, auf was von beidem du dich konzentrieren möchtest. Das Problem schaffst du dir genauso selbst wie die Lösung. Hast du eine Lösung gefunden, leg los. Es gibt keinen Grund, die Lösung nicht auch auszuführen. Vorausgesetzt, du hast eine Lösung geschaffen, die du selbst in der Hand hast. Einen Lottogewinn hast du nicht in der Hand. Du kannst zwar Lotto spielen, aber ob du gewinnst, liegt außerhalb deines Einflussbereiches.

Vielleicht musst du dir den A**** aufreißen. Vielleicht ist der Weg zum Traum unbequem. Aber wenn du dir am Ende deinen Herzenstraum erfüllst, war das nicht jede Schweißperle wert?

Stell dir eine Welt ohne Träume vor
Die gesamte Menschheitsgeschichte ist geprägt von Träumen. Jemand hatte einen Traum. Dieser jemand hätte mit den Schultern zucken und sagen können: “Geht nicht.” Vermutlich würden wir dann noch heute in Höhlen leben und unser Werkzeug aus Steinen machen (oder, was wohl wahrscheinlicher ist, wir wären ausgestorben).

Aber nein. Ich sitze gerade (als Frau!) mit einer Hose (!) auf der Couch. Ich trinke Kaffee aus Südamerika. Ich habe einen strombetriebenen Laptop auf meinen Knien und aus ihm dudelt fröhlich Country Music aus den USA. Ich schreibe einen Artikel, den die ganze Welt lesen kann. Und das alles nur, weil irgendwann mal jemand einen Traum hatte.

Auch dein Traum kann Realität werden.

Wenn du es zulässt.

Mach dein Leben zu einem Traum, aus dem du nicht mehr aufwachen willst
Du kennst sicher den Moment, wenn du morgens gar nicht aus dem Bett kommen willst, weil dein Traum so toll ist. Du würdest ihn am liebsten noch Stunden weiter träumen. Das ist möglich. Du musst nicht nur in deinen nächtlichen Träumen glücklich sein. Du kannst jeden einzelnen Tag glücklich sein. Du hast es verdient, glücklich zu sein. Warum sollen nur andere ihre Träume erfüllen?

Hör auf, in solchen kleinen Dimensionen zu denken. Denk groß. Denk weit. Denk immer an dich und was du am Ende deiner Tage über dein Leben sagen willst. Willst du lieber jemand sein, der nur nachts glücklich war? Oder jemand, der stets für seinen Traum gegangen ist, koste es, was es wolle?

Du allein hast die Fäden für dein Leben in der Hand. Wirst du sie nutzen?


Nun erzähl mir: Wovon träumst du?


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6 thoughts on “Warum arbeitest du nicht auf deinen Traum hin? (Fang endlich an!)

  1. Liebe Maike,
    zuerst einmal: Country Music – sehr sympathisch! ;-)

    Ich versuche auch gerade, mir über meine Träume klar zu werden! Ich habe das Gefühl, dass dieser Prozess einem unter Umständen sogar umso schwerer fällt, je besser es einem schon geht. Man mag sich nicht eingestehen, dass trotzdem etwas fehlt… Jetzt hast du mich inspiriert: Ich würde eigentlich gern in der nächsten Zeit einen Blogpost darüber schreiben – darf ich mich darin vielleicht auf deinen Artikel beziehen? :-)
    Viele Grüße
    Katrin

    • Liebe Katrin,
      vielen Dank! :-D

      Ja, stimmt schon, wenn es uns eh gut geht, fällt es uns wohl schwerer, unsere Träume überhaupt erstmal zu finden. Und doch sind sie irgendwo. Und wenn es so eine Kleinigkeit ist wie der Ballettunterricht, den man als Kind versäumt hat oder einen eigenen Gemüsegarten. Es müssen ja nicht immer die ganz großen Träume sein.
      Vielen geht es hingegen ganz und gar nicht gut und trotzdem machen sie keine Anstalten, ihre Träume zu verwirklichen. Weil es, zugebenermaßen, viele Hinderungsgründe geben könnte. Starke Veränderungen; das Gefühl, keine Kontrolle mehr über die Zukunft zu haben; Angehörige könnten unser Vorhaben niedermachen. Solche Dinge können uns von unseren Träumen abbringen. Sollten sie aber nicht. Dafür ist das Leben eindeutig zu kurz.

      Gerne kannst du dich in deinem Blogpost auf mich beziehen. Das freut mich sehr. Ich bin schon gespannt. :-)

      Viele Grüße
      Maike

  2. Ein sehr interessanter Artikel – vielen Dank dafür.
    Ich habe tatsächlich einige Träume. Den ersten habe ich vor Kurzem angepackt, indem ich eine Fernausbildung begonnen habe und nun mindestens zwei Jahre daraufhin arbeite, mich beruflich ein wenig umorientieren zu können.
    Mein größter Traum oder Wunsch ist es, dass es mir gesundheitlich und psychisch irgendwann wieder so gut geht, dass ich mein Leben (und vor allem die schönen Momente) wieder genießen kann.
    Liebe Grüße

    • Hallo Ann-Kathrin,
      vielen Dank für deine offenen Worte. Gesundheitlich bist du ja auf jeden Fall schon auf dem richtigen Weg. Das finde ich toll.
      Und ich finde es auch großartig, dass du dich beruflich umorientierst. Wenn es nicht mehr passt, passt es eben nicht. Warum etwas erzwingen, was auf Dauer unglücklich macht? Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deiner Ausbildung!

      Auch deinen Wunsch, das Leben wieder genießen zu können, wirst du irgendwann erreichen. Deine kleine Tochter wird dich da mit ihrer Unbeschwertheit und Leichtigkeit sicher auch noch ziemlich inspirieren. :-)

      Viele Grüße
      Maike

    • Hallo Claudia,
      vielen Dank! Gerne schreibe ich einen Artikel und nehme an der Blogparade teil. Das ist ein wundervolles Thema und auch die Idee mit dem eBook finde ich großartig. :-)

      Viele Grüße
      Maike

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