5 Dinge, die dich garantiert daran hindern, erfolgreich zu sein

Erfolgreich

Jeder möchte in irgendeiner Hinsicht erfolgreich sein. Du sicher auch. Es gibt viele Methoden, Erfolg zu haben. Mindestens genauso viele Methoden halten dich davon ab, erfolgreich zu sein. Wenn du am Ende stolz auf dein Leben zurückblicken möchtest, kannst du das nun wirklich nicht gebrauchen. Leider sind diese Methoden aber so weit verbreitet, dass ich sie unbedingt mit dir teilen muss. Bist du bereit?

1. Auf Menschen hören, die keine Ahnung haben
Egal, was du für Pläne hast: Hör keinesfalls auf Menschen, die keine Ahnung haben. Und je “verrückter” deine Pläne sind, desto weniger solltest du auf diese Menschen hören. Sollten sie dir einen Rat geben, bedanke dich höflich und vergiss ihn gleich wieder.

Naja, vielleicht solltest du ihn nicht sofort vergessen. Aber du solltest ihm auch nicht zu viel Gewicht beimessen. Ratschläge, auch die von Menschen ohne Ahnung, können unseren Horizont durchaus erweitern und uns neue Sichtweisen eröffnen. Aber sie sind eben genau das: Ratschläge. Ratschläge beruhen immer auf eigenen Erfahrungen, Werten und Gefühlen. Und deswegen sind sie zwar nett, aber oftmals einfach unbrauchbar – vor allem von Menschen, die nie das erreicht haben, was du erreichen willst.

Es gibt an jeder Ecke Experten. Couchpotatoes, die dir ganz genau sagen können, wie du einen Marathon schaffen kannst oder warum es dich umbringen wird. Angestellte, die dich vor der Unsicherheit des Unternehmertums warnen und dir zu einem sicheren Arbeitsplatz raten. Fleischesser, die dir sagen, dass du ohne tierisches Eiweiß keine Muskeln aufbauen kannst.

Die Menschen haben ihre Überzeugungen und das ist auch gut so. Aber Überzeugungen sind keine Wahrheiten, sondern schlicht und einfach die subjektive Wahrnehmung des Einzelnen. Und daran solltest du immer denken.

Lass dich von anderen Menschen nicht kirre machen, nur weil sie behaupten, sie wüssten ganz genau Bescheid. Das wissen sie nicht. Und die, die am lautesten schreien, wissen noch weniger.

Lies hierzu auch unbedingt meinen Artikel 7 gute Gründe, nicht länger auf die Ratschläge anderer Menschen zu hören.

2. Ständige Vergleiche mit anderen
Ich muss zugeben: Was diesen Punkt betrifft, bin ich schuldig. Ich habe mich lange damit blockiert, zu anderen Menschen zu schielen. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, denn Markt- und Wettbewerbsanalyse sind ein sehr gutes Mittel, selbst besser zu werden.

Oder eben völlig zu erstarren.

Denn das Vergleichen mit anderen kann ziemlich schnell nach hinten losgehen. Nämlich wenn du nicht mehr einfach schaust, was denn die anderen so machen, sondern wenn du andere zu einer Art Gottheit erhebst, gegen die du einfach nur abstinken kannst.

Kenne ich.

Eine Zeitlang habe ich völlig fasziniert (und mindestens genauso eingeschüchtert) Laura Seiler beobachtet. Falls du sie nicht kennst: Sie wird unter anderem als die deutsche Gabby Bernstein betitelt, lehrt Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität auf eine moderne, hippe Art und Weise und ist dementsprechend beliebt.

Auf sie gestoßen bin ich, als sie mir vor langer Zeit (als sie noch um die 900 Follower hatte) auf Instagram folgte. Damals waren erst eine Handvoll Episoden ihres Podcasts online (der heute über 3 Millionen Downloads hat). Ab diesem Zeitpunkt habe ich sie beobachtet, konnte sehen, wie sie täglich wächst und heute neben ihrem erfolgreichen Podcast ein Team beschäftigt, Größen wie Neale Donald Walsh und Deepak Chopra interviewt und gerade ihr zweites Buch schreibt (und inzwischen über 50.000 Instagram Follower hat).

Ist dieser Erfolg nicht ein wundervoller Anlass, sich selbst zu zerfleischen? Fand ich auch. Ich fing an, mich zu vergleichen. Nicht auf die gute “Was-für-eine-Scheibe-kann-ich-mir-von-ihr-abschneiden”-Art, sondern auf die schlechte “Wieso-bin-ich-nicht-so-wie-sie”-Art.

Kam ich dadurch vorwärts? Nee. Natürlich nicht. Wie auch? Es funktioniert nicht, wenn du insgeheim denkst: “Wie soll ich das bloß übertreffen?” Du wirst es nicht übertreffen können, dafür sorgen schon deine Gedanken. Ich meine, besser sein als Gott? Hallo?

Inzwischen habe ich diese Phase überwunden. Wie? Indem ich gar nicht mehr so viel nach links und rechts geschielt, sondern mehr auf mich selbst geschaut habe. So hatte ich den Kopf wieder frei für eigene Ideen, eigene Gedanken, und um auf mein Herz zu hören.

Inspirationen und Ideen können wir uns durchaus von anderen holen. Aber erschaffen müssen wir selbst. Auf unsere eigene Art. Und damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt:

3. Kleiner machen als du bist
Laura Seiler ist toll und erschafft Wunderbares. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht auch toll bin und Wunderbares erschaffen kann. Denn so ist es. Ich muss gar nicht sein wie irgendwer. Ich muss einfach ich sein. Das reicht.

Leider vergessen wir oft, wie großartig wir eigentlich sind. Wir vergessen, dass es nicht darauf ankommt etwas zu machen wie jemand anders, sondern darauf, es auf unsere eigene Art zu machen.

Das liegt daran, dass wir nicht davon überzeugt sind, besonders zu sein. Es gibt schließlich immer jemanden, der besser ist. Dieses Denken haben wir seit unserer Schulzeit verinnerlicht. Wir werden bewertet, benotet, verglichen. Klar, irgendwie müssen die Noten ja entstehen. In der Schule kommt es nicht darauf an, einzigartig zu sein. Es kommt darauf an, möglichst so wie alle anderen zu sein und dabei gute Leistungen abzuliefern. Dieses Denken tragen wir noch heute mit uns rum.

Den wenigsten von uns wurde beigebracht, dass wir besonders sind. Wir wissen nicht, dass wir auch dann besonders sind, wenn wir nichts leisten. Und wir kennen uns selbst schon so lange und sehen uns als so normal an, dass es uns nicht in den Sinn kommt, so besonders zu sein wie die Menschen, die wir bewundern. Doch das sind wir. Ehrenwort.

Wenn du dich weiterhin kleiner machst als du bist, wirst du scheitern. Erst wenn du dir gestattest, in deine volle Größe zu gehen, kannst du erfolgreich sein. Oder glaubst du, Laura Seiler wäre heute so erfolgreich, wenn sie davor zurückgescheut wäre, ihre Größe zu leben? Wir kennen beide die Antwort.

Denk bitte dran: Du selbst erschaffst dir deine Realität. Jeden Tag, mit jedem Gedanken, jedem Gefühl, mit deinen Worten und Taten. Du hast dich irgendwann dazu entschieden, nicht besonders zu sein. Entscheide dich jetzt dazu, besonders zu sein.

4. Das machen, was alle anderen machen
Es ist nicht schlecht auf das Altbewährte zu setzen. Wenn es funktioniert, warum denn nicht? Klar, sehe ich bis zu einem gewissen Grad genauso. Aber wenn du es machst wie alle anderen, wie willst du dann herausstechen? Wenn nur du kopierst, anstatt selbst nachzudenken und Neues zu kreieren, bist das dann überhaupt du?

Zum Erfolg gehört, die Dinge auf unsere Weise zu machen. Mal aus der Art zu schlagen. Auszuprobieren. Das gilt für Bewerbungen genauso wie für die Selbstständigkeit, als Künstler oder auf dem Flohmarkt. Die eigene Art verleiht Charme. Der eigene Stil ist einmalig und hat Wiedererkennung.

Alles, was du tun musst, ist deinem Herzen zu folgen. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen platt, aber nach deinem Gefühl zu gehen, bringt dich nachhaltig nach vorne. Du folgst der Freude und lebst genau das aus, was du bist. Das merken auch andere.

Und, ein ziemlich großer Bonus: Du schlitterst nicht so leicht in ein Leben, das nicht zu dir passt. Ist doch gar nicht schlecht, oder?

5. Unerreichbare Maßstäbe für Erfolg setzen
Große Ziele sind super, denn sie spornen an und sorgen dafür, dass wir mehr erreichen. Große Ziele bedeuten aber nicht, dass du auch Erfolg hast, sobald du sie erreicht hast. Denn Erfolg definierst du allein. Du entscheidest, wann du erfolgreich bist. Oder du stellst dir vor, dass du dich erfolgreich fühlst, wenn du ein bestimmtes Ziel erreicht hast. Sobald du es aber erreicht hast, merkst du möglicherweise, dass du eigentlich erst dann erfolgreich bist, wenn du ein noch größeres Ziel erreicht hast.

Du rennst und rennst und am Ende kommst du doch nicht an. Weil du Maßstäbe für Erfolg setzt, die du einfach nie erreichen wirst.

Was wäre, wenn du dich einfach schon heute für erfolgreich hältst, anstatt erfolgreich sein zu wollen? Etwas haben zu wollen, was du jetzt noch nicht hast, zeugt von Mangeldenken. Du denkst, du brauchst irgendetwas, um etwas Bestimmtes zu fühlen. Aber das ist nicht wahr. Du hast einfach bloß irgendwann beschlossen, dass es so ist.

Du allein machst die Regeln für dein Leben. Die Regeln können dir dienen oder dich leiden lassen.

Lass mich dir ein Beispiel nennen: Ich könnte sagen, ich bin erfolgreich, wenn ich monatlich 20.000 Menschen dabei helfe, glücklicher zu sein. Oder ich sage, ich bin erfolgreich, wenn ein einziger Mensch dank mir ein glücklicheres Leben führt.

Ich war lange mega fixiert auf Zahlen. Was ich darüber vergessen habe, ist meine Freude. Viel wichtiger als irgendwelche Zahlen ist nämlich, ob ich ein Leben voller Freude leben kann. Wenn ja, habe ich definitiv Erfolg.

Erfolg definiert niemand anders für dich (auch wenn es Menschen versuchen werden, glaub mir), sondern nur du. Und es ist viel leichter, noch erfolgreicher zu sein, wenn du schon erfolgreich bist.

Anstatt dich also zu fragen: “Wann bin ich erfolgreich?”, frag dich lieber: “Warum bin ich schon jetzt erfolgreich?” Und dann: “Wie werde ich noch erfolgreicher?” Das nämlich sind die eigentlich wichtigen Fragen.

Vergleich nicht dein heutiges Ich mit dem Ich, das du morgen sein kannst, sondern mit dem Ich, das du gestern warst.

Allerdings solltest du darüber hinaus nicht vergessen, an deinen Zielen zu arbeiten. Ja, du bist schon jetzt erfolgreich, aber du willst ja noch erfolgreicher werden. Wachstum und ständige Verbesserung gehören schließlich zu unserer Natur wie der Sand ans Meer.

Erfolg ist eine sehr persönliche Sache
Vielleicht ist es dir aufgefallen: In all meinen Ratschlägen geht es darum, dich nicht auf andere Menschen zu konzentrieren, sondern nur auf dich selbst. Hör nicht auf andere Menschen, außer auf die, die wissen, wie es geht – aber auch nicht so sehr, dass du bloß eine Kopie bist. Mach dein eigenes Ding und definiere selbst, was Erfolg für dich bedeutet. Sei du selbst und gehe in deine wahre Größe. Das sind die wichtigsten Bausteine für ein erfolgreiches Leben.

Erfolg beginnt nicht im Außen, sondern tief in deinem Innern.

Also höre ganz tief rein und lausche, was dein Herz dir sagt. Gehe den Weg, den es dir vorschlägt. Wenn du deinem Herzen stets vertraust, kannst du am Ende deines Lebens stolz zurückschauen und sagen: “Ja, das war ich. Mein Leben spiegelt genau die Person wieder, die ich bin.”

Und das, genau das, bedeutet Erfolg.


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