5 Dinge, die du heute noch tun kannst, um glücklicher zu werden

Glücklicher

Gehörst du auch zu den Menschen, die meinen, sie könnten erst glücklicher werden, wenn irgendetwas Großes passiert? Oder gehörst du sogar zu den Menschen, die gar nicht davon ausgehen, dass sie irgendwann mal glücklicher werden? Oder hast du einfach nur den Wunsch, glücklicher zu werden, weißt aber nicht, wie du das schaffst? Ganz egal, was du jetzt denkst, damit ist nach diesem Artikel Schluss. Ich verrate dir 5 Dinge, die gar nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, dich aber sofort glücklicher machen.

1. Danke sagen
Danke ist ein mächtiges Wort. Es ist so mächtig, dass es, wenn du dir seiner Bedeutung bewusst bist, dein ganzes Leben ändert. Danke sagt nichts anderes als: “Mir wurde etwas gegeben.” Je öfter du also bewusst Danke sagst, desto reicher fühlst du dich.

Wofür danken?
An jeder Ecke in deinem Leben hast du die Gelegenheit, zu danken. Deinem Partner, der dich mit einem Kuss auf die Stirn geweckt hat. Dem Busfahrer, der dich am Morgen zum Lachen gebracht hat. Der Näherin, die dein Lieblingskleid genäht hat. Dem Bauern, der deinen Kaffee gepflegt hat bis er bereit zur Ernte war.

Du kannst der Natur danken, weil sie dir deine Lieblingsfrucht schenkt. Dem Musiker, weil er dir mit diesem einen Song immer wieder gute Laune macht. Deinen Eltern, weil sie so viel gegeben haben, um dich groß zu ziehen.

Jeder Tag ist voller Dinge, die dir gegeben werden – von anderen Menschen, der Natur, dem Universum. Doch erst, indem du bewusst Danke sagst, erkennst du das. Du nimmst plötzlich nicht mehr so viel als selbstverständlich hin, sondern erlebst ganz viele Momente als etwas ganz Besonderes.

Ein stiller Dank in deinem Inneren verändert deine eigene Welt. Wenn du diesen Dank, wo es möglich ist, aussprichst, veränderst du noch eine andere Welt. Du gibst deinem Gegenüber Wertschätzung und Anerkennung.

Ein ehrlich gemeinter Dank ist etwas Wunderschönes. Deswegen solltest du Dank auch immer dann aussprechen, wenn du die Gelegenheit dazu hast.

2. Ausmisten
Ich denke, ich kenne niemanden, der nicht irgendetwas hat, was er eigentlich nicht länger benötigt (puh, das waren aber viele nichts in einem Satz) oder eigentlich mal aufräumen sollte. Einen dicken Stapel Zeitschriften zum Beispiel. Oder Küchengeräte, die nichts als Staubfänger sind. Oder Kleidung, die inzwischen einfach nicht mehr passt. Oder einen Ordner auf dem Computer mit dem Namen ‘Sortieren’. Oder Telefonnummern im Handy von Menschen, die schon längst nicht mehr Teil unseres Lebens sind.

All diese Dinge sind eine Last. Man kann es nicht schön reden. Sie sind eine Last. Punkt. Sie ziehen uns Energie, selbst wenn wir sie nicht sehen. Wir wissen, dass sie da sind.

Wenn du also glücklicher werden willst, schnapp dir eine Kiste und miste aus. Nicht gleich die ganze Wohnung. Nimm dir bloß 10 Minuten und mach dich an die Arbeit. Diese 10 Minuten reichen bereits aus, um dich zu entlasten. Du wirst dich freier fühlen. Und nebenbei das Bedürfnis verspüren, noch mehr auszumisten. Denn Ausmisten macht süchtig. Das ist ein Versprechen und eine Warnung zugleich.

Probier es jetzt gleich aus.

3. Geben
Geben bedeutet, dass du genug hast. Wer nicht geben kann, hat Angst etwas zu verlieren. Das erzeugt Leid, wie alles, was wir aus der Angst heraus tun. Glücklicher werden wir nicht durch Geiz oder Gier, sondern durchs Geben. Egal, ob ein Lächeln, Komplimente, Geschenke oder Spenden, ob Zeit, Unterstützung oder ein offenes Ohr. Es gibt zig Möglichkeiten, zu geben, und somit zig Möglichkeiten, ein Stück glücklicher zu werden (und dabei auch noch andere glücklich zu machen).

Das Wichtigste beim Akt des Gebens: Keine Gegenleistung zu erwarten. Einfach nur zu geben, um jemand anders eine Freude zu machen – das ist der schönste Lohn.

Was wirst du heute geben?

4. Deinen Schweinhund bezwingen
Der Schweinehund kann verdammt viel Macht über uns haben und uns von Dingen abhalten, die wir eigentlich gerne tun würden – wir fühlen uns als hätten wir versagt. Das ist nicht schön. Es ist Arbeit und kann lange dauern, den Schweinehund abzuschütteln, aber das Gefühl danach ist überwältigend. Wir lernen, dass wir die Macht in unserem Leben haben, nicht unser Schweinehund.

Nun gibt es täglich Situationen, in dem unser Schweinehund uns kontrolliert. Und zwar bei so winzigen Dingen wie die Tasse direkt in den Geschirrspüler zu stellen, statt oben drauf. Oder vor dem Schlafengehen nochmal 5 Minuten spazieren zu gehen. Oder Zahnseide zu benutzen. Du weißt sicher, was ich meine. Und dann weißt du sicher auch, dass wir auch bei solchen Kleinigkeiten nicht besonders glücklich darüber sind, dass der Schweinhund (schon wieder) gesiegt hat.

Du musst nicht sofort dein ganzes Leben umkrempeln. Aber indem du dich bei solchen Kleinigkeiten dem Schweinehund widersetzt, lernst du, welche Macht du hast und vor allem, wie gut sie sich anfühlt.

Natürlich reicht es auf Dauer nicht, dem Schweinehund nur bei diesen kleinen Dingen zu trotzen. Aber es ist ein Anfang. Und den kannst du noch heute machen.

5. Die Vergangenheit aufräumen
Es passiert nicht selten, dass die Vergangenheit negativen Einfluss auf unsere Gegenwart nimmt. Etwa weil da noch ein offener Konflikt brodelt. Oder weil es ein Missverständnis gab, das du noch nicht aus der Welt geräumt hast. Oder weil du ein schlechtes Gewissen hast. Was auch immer dich daran hindert, die Gegenwart voll und ganz zu genießen: Räum es aus der Welt. Entschuldige dich. Verzeihe. Such ein klärendes Gespräch.

Du tust dir keinen Gefallen damit, es ruhen zu lassen, wenn diese Sache (unbewusst oder bewusst) einen Schatten über deine Gegenwart wirft.

Stelle dich der Vergangenheit, damit du in deiner Gegenwart befreit leben kannst.

Exkurs: Das innere Kind
Die Prägungen unserer Kindheit nehmen einen großen Einfluss auf unser heutiges Leben. Es lohnt sich daher unbedingt, dich näher mit deiner Kindheit zu befassen – unabhängig davon, ob du sie als glücklich oder unglücklich bezeichnen würdest. Prägungen entstehen immer und können dafür sorgen, dass wir heute nicht der Mensch sind, der wir eigentlich sein könnten. Weil unserer inneres Kind uns davon abhält. Ist das nicht krass?

Die Arbeit mit dem inneren Kind ist ein wichtiger Punkt, um mit der Vergangenheit aufzuräumen. Da es ein Prozess ist, gehört es nicht zu den Dingen, die du heute noch machen kannst, um glücklicher zu werden. Trotdem wollte ich diesen Punkt genannt haben.

Ein grandioses Buch, um deine Kindheit aufzuarbeiten ist übrigens Das Kind in dir muss Heimat finden*. Es gibt auch ein dazugehöriges Arbeitsbuch*, um intensiv mit deinem inneren Kind zu arbeiten.

Wahres Glück entsteht in unserem Innern
Wir brauchen nicht viel, um glücklicher zu werden. Und das, was wir brauchen, finden wir nicht im Außen. Wir finden es ausschließlich in unserem Innern. Indem wir Frieden schließen mit uns und der Welt. Glücklicher zu werden eine Entscheidung, die wir täglich treffen (können).

Das ist großartig, oder?

Zu erkennen, dass wir auf nichts und niemanden warten müssen, sondern dass alles, was wir zum Glücklichsein brauchen in uns ist.

Genau in diesem Augenblick.


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2 thoughts on “5 Dinge, die du heute noch tun kannst, um glücklicher zu werden

  1. Liebe Maike,
    danke für diesen tollen Beitrag. Besser könnte man es sicher nicht zusammenfassen. Neben all dem, was du nennst, machst es mich auch immer sehr glücklich, wenn ich anderen Menschen etwas wirklich gutes tun, ihnen helfen konnte. Das ist wirklich sehr erfüllend! Liebe Grüße!

    • Hallo lieber Andreas,
      vielen Dank! Anderen Menschen zu helfen ist einfach toll und macht augenblicklich glücklich. Diesen Punkt ordne ich in meinem Artikel dem “Geben” zu, denn es gibt so viele Möglichkeiten zu geben – nicht bloß materiell. Danke für deinen Kommentar! :-)

      Viele Grüße
      Maike

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