7 überzeugende Gründe, Yoga zu machen

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Bei Yoga denken immer noch viele Menschen an bekifft wirkende Yogis, die den Weltfrieden wollen und sich gegen enge Kleidung aussprechen (was meiner Meinung nach nicht das schlechteste Klischee ist). Schon allein deshalb wollen Viele mit Yoga nichts zu tun haben. Zudem denken einige, sie wären nicht gelenkig genug. Ein Vorurteil übrigens, mit dem ich hier aufgeräumt habe. Es gibt also einige Hinderungsgründe, Yoga auszuprobieren. Zum Glück gibt es aber auch einige Gründe, die dafür sprechen, jetzt sofort die Matte auszurollen.

1. Du bekommst ein unbeschreibliches Körperbewusstsein
Yoga ist ein grandioses Werkzeug, um deinen Körper kennenzulernen. Das führt unter anderem auch dazu, dass du beginnst, auf deinen Körper und seine Bedürfnisse zu hören. So kommt es, dass du wie von selbst gesünder isst, weil du erkennst, wie gut es dir tut. Genauso ergeht es dir mit deiner Freizeitgestaltung und auch deinem Verhalten im Alltag. Plötzlich möchtest du viel lieber mit dem Rad zur Arbeit fahren als mit dem Auto und die Treppe statt des Aufzugs nehmen. Ganz einfach, weil du einfach die Stimme deines Körpers wahrnimmst, die dir immer ein guter Berater ist.

Daraus folgt auch der nächste Punkt:

2. Du hast besseren Sex
Dein neues Körperbewusstsein erlaubt es dir, auf eine ganz andere Art und Weise in deinen Körper zu hinein zu spüren. Zudem lernst du durch Yoga, deinen Fokus auf deinen Körper und vor allem auch auf den Moment zu richten. Anstatt also darüber nachzudenken, was du noch alles erledigen musst, kannst du dich ganz auf dich und den Geschlechtsakt einlassen.

3. Du baust Muskeln auf
… auch an Stellen, an denen du gar keine vermutet hättest. Durch Yoga wird unter anderem die Beckenbodenmuskulatur gestärkt, was dir ebenfalls bei Punkt 2 zu Gute kommt. Aber auch der Rest des Körpers wird stark trainiert. Ich hätte vorher nicht geglaubt, dass Yoga in so hohem Maße Muskeln aufbaut. Ich dachte, im Yoga gehe es hauptsächlich darum, zu atmen und sich ein bisschen zu dehnen. Tatsächlich aber hält auch Yoga einige Übungen bereit, die auch den kleinsten Muskel im Körper zur Arbeit auffordern – nicht zuletzt auch dadurch, dass wir bei etlichen Asanas durch Körperspannung die Balance halten müssen.

4. Du lernst, Schluckauf wegzuatmen
Wie mich Schluckauf immer geärgert hat. Und was ich nicht alles ausprobierte, um den Schluckauf wieder los zu werden. All die (teilweise völlig unsinnigen) Hausmittelchen. Angefangen bei Milchtrinken über Luftanhalten und dabei drei Mal schlucken bis hin zu Handstand – nichts half.

Dann plötzlich entdeckte ich durch Yoga ein Hausmittel, von dem mir kein Mensch erzählt hat und wofür ich immer noch skeptisch angeblickt werde, wenn ich jemandem davon erzähle (allerdings nur, bis sie es selbst ausprobiert haben). Als ich nämlich mal wieder Schluckauf hatte, fing ich intuitiv an, mich auf meinen Atem zu konzentrieren. Und siehe da: Der Schluckauf verschwand innerhalb weniger Atemzüge.

Atmen! Kein Mensch rät einem bei Schluckauf einfach ruhig und regelmäßig zu atmen. Hampelmann machen – ja. Oder auch gurgeln. Aber niemals atmen. Seitdem ich das herausgefunden habe, plagt mich kein Schluckauf mehr. Ein Hoch auf Yoga!

5. Du bist entspannter
Yoga ist ideal, wenn du dazu neigst, dich schnell aufzuregen oder dir viele Sorgen zu machen. Es lehrt dich, dich auf den Augenblick zu fokussieren. Ärger, der sich auf Vergangenes bezieht oder auf Dinge, die du in deiner momentanen Situation nicht ändern kannst bzw. Sorgen, die die ungewisse Zukunft betreffen, werden beiseite geschoben. An ihre Stelle tritt das Einlassen auf den jetzigen Augenblick. So kannst du dich im Auto über dein Lieblingslied freuen, anstatt dich über den Stau aufzuregen. Du kannst ein großes Stück Schokotorte genießen ohne Angst haben zu müssen, dass du dadurch zunimmst.

Deine ganze Einstellung, mit der du durchs Leben gehst, ist einfach viel entspannter. Das bringt dir eine ganze Menge Lebensqualität und auch Energie. Denn es zieht enorm viel Power, ärgerlich oder sorgenvoll zu sein.

6. Du lernst dich selbst besser kennen
Von klein auf werden wir mit Werten und Regeln “gefüttert”, die nicht unsere eigenen sind. Und weil wir es nicht besser wissen, gewähren wir ihnen Eintritt in unser Leben und handeln nach ihnen – manchmal ein Leben lang. Das macht unzufrieden.

Das Problem: (Fast) niemand will uns etwas Böses, wenn er uns bestimmte Werte mitgibt. Manche Werte werden uns seit unserer Kindheit immer und immer wieder vorgelebt – wir übernehmen sie also ohne sie zu hinterfragen. Andere Werte oder Regeln entstehen, weil wir durch eine bestimmte Situation geprägt wurden. Gar nicht so einfach, hier durchzublicken. Und hier kommt Yoga ins Spiel. Durch Yoga lernst du, ganz tief in dich hinein hören. Das ermöglicht es dir, Dinge zu entdecken, die sich für dich nicht stimmig anfühlen.

7. Du entwickelst eine neue Perspektive aufs Leben
Yoga macht genügsam. Yoga macht dankbar. Yoga lässt uns erkennen, was im Leben wirklich wichtig ist. Denn es lehrt uns, uns immer und immer wieder auf den Augenblick zu besinnen. Und in diesem einen Augenblick ist nichts wichtig außer dem, was uns der Augenblick gibt. Das ist wundervoll. Sobald du dem Augenblick deine ganze Aufmerksamkeit widmest, fühlst du dich frei wie ein Vogel.

Wie stehst du nun zum Yoga?
Na, bist du schon mit einem Fuß zur Tür raus und möchtest schnell zum Yoga-Studio flitzen? Sehr gute Entscheidung! Denn Yoga macht glücklich. Die sieben genannten Punkte sind nur ein kleiner Teil der Vorteile von Yoga. Yoga ist auch gut fürs Herz, für den Schlaf, …

Kurzum: Yoga ist gut für dich. Du kannst Yoga ausüben bis du 114 bist (und wirst dabei wie 70 aussehen – dem Yoga sei dank!). Du kannst Yoga überall machen. Zu jeder Zeit.

Huch!? Verfalle ich da schon wieder ins Schwärmen?

Also nochmal auf den Punkt gebracht: Yoga ist toll! Yoga macht frei! Yoga ist der Hammer!

Noch Fragen? Rein damit in die Kommentare!


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4 thoughts on “7 überzeugende Gründe, Yoga zu machen

    • Wow, Laura, das ist ja klasse! Sehr schön!
      Das wird super und ist die richtige Entscheidung, vor allem, wenn du schon länger mit dem Gedanken spielst, mit Yoga zu beginnen. 😀

      Danke dir und viele Grüße
      Maike

  1. Danke für das teilen dieses Posts! :)
    Ich habe vor ein paar Monaten mit yoga angefangen und es hat mir direkt viel Spaß gemacht. Allerdings war ich mit ein paar Positionen ganz schön überfordert. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und es wird immer besser :)
    Ich werde auf jeden Fall dran bleiben denn, wie du auch sagst, es hat eine Menge positiver Auswirkungen!
    Monique xx

    • Hi Monique,
      super! Gut, dass du dich nicht hast abschrecken lassen von diesen Positionen. Viele fangen gar nicht erst an, weil sie “sich nicht so verbiegen können”. Aber du hast sicher auch schnell gemerkt, dass es beim Yoga gar nicht darauf ankommt, sich zu verbiegen, sondern Yoga so viel mehr ist.

      Danke für deinen Kommentar!

      Viele Grüße
      Maike

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