Wie du verhinderst, dass dein Körper dein Feind wird

Wenn wir glücklich sein wollen, führt der Weg nicht an einem guten Verhältnis zu unserem Körper vorbei. Wenn wir es kaum ertragen können, morgens in den Spiegel zu schauen, können wir nicht glücklich sein. Wenn wir uns ständig vergleichen und unsere Makel verfluchen, bleibt die Lebensfreude auf der Strecke. Wenn wir einem bestimmten Gewicht in der Hoffnung hinterherjagen, unser Leben würde damit besser, schneiden wir uns ins eigene Fleisch.

Nur wenn du deinen Körper im Hier und Jetzt so akzeptierst, wie er ist, kann deine Lebensfreude wachsen und gedeihen.

Sei es dir wert
“Wenn ich abgenommen habe, kaufe ich mir ein richtig tolles Körperöl.” – Kommen dir solche Gedanken bekannt vor? Wenn ja, kannst du dir sicher sein, dass niemals der Tag kommen wird, an dem du dir irgendetwas Tolles für deinen Körper kaufst oder gönnst. Du wirst es dir niemals wert sein. Irgendwas ist immer. Knüpf deine eigene Wertschätzung nicht an äußere Bedingungen. Sie sind unbedeutend und darüber hinaus vergänglich. Lerne, deinen Körper so zu akzeptieren, wie er ist. Das gibt dir ein völlig neues Lebensgefühl. Mach dir bewusst, dass jegliche Zweifel und Anschuldigungen an deinen Körper durch andere Menschen ausgelöst werden.

Nutze deine tägliche Zeit im Bad zum Anfreunden
Wie sieht dein tägliches Badezimmerritual aus? Ist es umfangreich oder beschränkt es sich auf das Nötigste? Genießt du es oder ist es eine lästige Pflicht? Die Art und Einstellung, mit der wir unsere tägliche Zeit im Badezimmer nutzen, verrät viel über unser Verhältnis zu unserem Körper. Die Zeit im Badezimmer war für mich lange Zeit nur Mittel zum Zweck: Ich wollte gut aussehen und schön duften. Das Ganze aber bitte mit wenig Aufwand und wenig Körperkontakt.

Wenig Körperkontakt? Ja. Ich ekelte mich zum Beispiel dermaßen vor meinen Füßen, dass ich sie nur mit verzerrtem Gesicht waschen konnte. Ich verrieb meine Bodylotion kaum am Bauch, weil ich ihn so speckig fand. Überhaupt wollte ich mich lieber nicht im Spiegel ansehen. Mein Gesicht, ja. Aber den Rest bitte nicht. Und mein Gesicht lieber auch erst nach dem Schminken, wenn ich schön bin. Ich benutzte nie viel Make-Up, bildete mir aber trotzdem ein, ein Hauch Puder würde mich komplett verändern und vorher könnte ich nicht das Haus verlassen.

Die Zeiten haben sich geändert. Inzwischen laufe ich morgens auch mal vor dem Waschen zum Bäcker (und fühle mich wohl dabei). Ich stelle mich täglich vor den Spiegel und betrachte mich ganz bewusst. Ich liebe meine Füße, creme sie regelmäßig ein und massiere sie.

Was ist passiert?

Inzwischen sehe ich meinen Fehler ganz deutlich: Meine Pflege im Bad war ausschließlich auf ein Ziel ausgerichtet: Auf andere gut zu wirken. Meine Gedanken kreisten immer wie wild:

  • Passt das Parfum zu mir oder soll ich lieber ein anderes benutzen?
  • Sieht man den Pickel noch oder muss ich noch 5x drüber schminken?
  • Wirkt mein Haar voll genug oder brauche ich noch eine Dose Haarspray?

Ich konzentrierte mich ausschließlich auf andere. Was für mich und meine Gesundheit gut war, stellte ich hinten an. Dieses Denken hat mich enorm unter Druck gesetzt, denn es war mit Perfektion verbunden. Bei einem Bad Hair Day bekam ich eine Krise und versuchte mit allen Mitteln, meine Haare doch noch einigermaßen gut aussehen zu lassen. Wenn es nicht gelang, fühlte ich mich schlecht und hatte das Gefühl, alle würden es merken. So etwas konnte mir den Tag versauen.

Pflege dich nur noch für dich und lerne dich kennen
Heute nutze ich die Zeit im Bad ganz anders. Die Zeit im Bad ist nur für mich. Andere haben dort nichts zu suchen. Auch nicht in meinen Gedanken. Ich tue das, was mir gut tut und mir gefällt. Einen Bad Hair Day hatte ich schon ewig nicht mehr. Dabei sind meine Haare noch immer die gleichen – meine Einstellung hat sich einfach geändert.

Die tägliche Pflegeroutine kannst du wunderbar nutzen, um deinen Körper kennenzulernen und mit ihm Freundschaft zu schließen. Sei dabei ganz in diesem Moment und spüre, was dir jetzt gut tun würde. Dir ist heute nicht nach Make-Up zu mute? Dann lass es weg. Lass dich in dieser Entscheidung nicht von anderen Menschen beeinflussen und was sie eventuell denken könnten.

Gehe ganz bewusst und achtsam mit deinem Körper um. Schau ihn an. Fass ihn an. Ohne Wertung, ohne Scham, ohne Vergleiche mit anderen. Sieh, was die Natur dir geschenkt hat. Löse dich vom Schönheitsideal – es ist verdammter Blödsinn und insgeheim weißt du das sicher auch.

Die Freundschaft aufrecht erhalten
Bewusst mit deinem Körper umzugehen bedeutet auch, nicht gegen ihn zu arbeiten. Fast Food und Schokolade mögen satt machen, behindern deinen Körper aber in seiner Arbeit. Den Tag 22 Stunden sitzend und liegend zu verbringen scheint der Körper gut auszuhalten – tatsächlich ist das für deinen Körper Schwerstarbeit, die sich früher oder später rächt.

Behandle deinen Körper wie einen guten Freund. Einem guten Freund würdest du nicht täglich Nahrung unterjubeln, die ihn auslaugt und krank macht. Einen guten Freund würdest du nicht 90% des Tages zu Bewegungslosigkeit zwingen. Du würdest für ihn nur das Beste wollen.

Warum also willst du nicht auch für deinen Körper das Beste? Du lebst mit ihm 24 Stunden, 7 Tage die Woche zusammen. Er trägt dich durch dein ganzes Leben. Ein schlechtes Verhältnis zu ihm oder eine feindliche Gesinnung ihm gegenüber kann dein Leben zur Hölle machen. Du kannst nicht einfach weglaufen. Dein Körper ist immer da. Die Rückenschmerzen. Die Magenprobleme. Die ständige Müdigkeit. Alles ist da und geht nicht weg, so sehr du es auch zu verdrängen versuchst.

Dein Leben wird nicht besser, indem du die Verantwortung deiner körperlichen Beschwerden von dir weg schiebst. Dadurch entfernst du dich immer mehr von deinem Körper. Das ist keine gute Ausgangslage für ein glückliches Leben. Übernimm jetzt die Verantwortung und fang an zu handeln. Kümmere dich um deinen Körper und unterstütze ihn so gut du kannst – mit gesundem Essen, viel Bewegung und ganz viel Achtsamkeit.  So (und nur so) kannst du verhindern, dass dein Körper irgendwann zu deinem Feind wird.

Denn nur wer sich wohl in seinem Körper fühlt, kann ihn lieben wie er ist.


Meine große Vision
Ein großer Wunsch von mir ist es, auch noch mit 80 fit und munter zu sein. Ich möchte mit meinen Enkeln auf dem Boden spielen ohne Angst haben zu müssen, nicht mehr hoch zu kommen. Ein ebenso großer Wunsch ist es, anderen Menschen dabei zu helfen, fit und munter zu altern. Sie dabei zu unterstützen, jede Phase ihres Lebens, jedes Alter zu genießen und sich einfach fantastisch zu fühlen. Ich kenne Menschen, deren Vitalität schon mit 30 dahin ist. Das schmerzt mich, hat das Leben doch so viel zu bieten, wenn wir fit sind und uns gut fühlen.

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