Wie du dein Leben mit diesen 3 einfachen (ziemlich genialen) Tricks verlängerst

lebenszeit

Unsere Lebenszeit hier auf der Erde ist endlich. Auch wenn wir nicht wirklich die wahre Bedeutung dieser Worte erfassen können, ist es uns intellektuell definitiv bewusst. Das ist einerseits motivierend, wenn wir wissen, dass wir nicht alle Zeit der Welt haben. Anderseits kann es Angst machen. Wäre es nicht großartig, wenn wir unser Leben ganz einfach verlängern könnten? Ja, das wäre es. Und noch viel großartiger: Es ist nicht nur eine schöne Wunschvorstellung, sondern eine echte Möglichkeit – für jeden von uns.

1. Entferne Zeitdiebe aus deinem Leben
Ganz im Ernst: Deine Lebenszeit ist begrenzt. Natürlich kannst du deine verbleibende Zeit verschwenden – mit Menschen, Aktivitäten, Gewohnheiten, die dich auslaugen und ganz und gar nicht lebendig fühlen lassen.

Du kannst es aber auch lassen.

Du kennst das sicher: Du verbringst ein paar Stunden mit bestimmten Personen oder einer bestimmten Aktivität und fühlst dich anschließend erschöpfter als nach einem Marathon. Du bist völlig platt und kaum noch im Stande, irgendetwas zu denken, geschweige denn zu unternehmen.

Ich kenne das auch und ich akzeptiere das einfach nicht mehr.

Es gibt so viele tolle Menschen, so viele Dinge, die ich tun kann und die mir das Gefühl geben, ich wäre am Leben. Wirklich am Leben. Die mir so viel Power geben, dass ich meinte, ich könnte alles schaffen. Die mein Leben bereichern und mich vielleicht sogar wachsen lassen.

All diese Dinge und Menschen haben die Macht, dein Leben zu verlängern. Sie schenken dir natürlich nicht mehr Zeit (wir sind ja nicht bei Harry Potter). Aber sie verändern dein Zeitempfinden.

Denk dich mal 30 Jahre weiter. Blicke zurück. Wie blickst du auf dein Leben, wenn du die Hälfte deiner Zeit mit Menschen und Dingen verbracht hast, die dir Energie stehlen? Du warst jeden Sonntag zum Kaffeetrinken bei deinen Verwandten, obwohl du eigentlich viel lieber woanders wärst. Du hast dich jeden Morgen zu einem Job geschleppt, der dir keinen Spaß bringt. Du sitzt nach Feierabend vor der Glotze und ziehst dir 5 Folgen einer Serie rein, die du eh schon in und auswendig kennst.

Ich verspreche dir, wenn dein Leben rückblickend so aussieht, wirst du Panik bekommen, weil deine letzte Stunde immer näher rückt und du in den letzten 30 Jahren so viel Zeit so schlecht genutzt hast.

Alternativ blickst du zurück und erinnerst dich an viele lustige, denkwürdige oder lebensverändernde Momente mit Freunden und Menschen, die dir so viel gegeben haben. Du denkst zurück an Tätigkeiten, die dich voll und ganz erfüllt haben. Du blickst zurück auf ein Leben, das du bestmöglich ausgenutzt hast.

Du bekommst keine Zeit geschenkt.

Aber du kannst entscheiden, wie du die Zeit nutzt, die dir zur Verfügung steht.

2. Werde disziplinierter
Disziplin verlängert dein Leben ungemein. Warum? Weil du deine Zeit dadurch so gut nutzen kannst, wie es geht und vor allem wie du es willst. Du kennst das sicher: Du hast dir eine gut strukturierte ToDo-Liste gemacht, willst heute zum Sport, Altglas wegbringen und dich endlich um diese eine Sache kümmern, die dir so am Herzen liegt.

Und am Ende des Tages? Hast du nichts davon umgesetzt.

Disziplin klingt vielleicht nicht nach Spaß. Nicht zu erreichen, was wir uns vorgenommen haben ist aber in Wirklichkeit das, was ganz und gar keinen Spaß macht.

Da stimmst du mir sicher zu.

Wie aber werden wir disziplinierter? Dieses Thema ist unglaublich umfangreich und verdient auf jeden Fall einen eigenen Artikel. Hier daher “nur” meine Tipps to go für mehr Selbstdisziplin:

1. Finde dein Warum
All unsere Vorsätze haben einen Grund. In diesem ersten Schritt gilt es, diesen Grund, dein ganz persönliches Warum zu finden. Warum möchtest du Sport treiben? Warum möchtest du das Altglas wegbringen?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Motivation: Die intrinsische und extrinsische Motivation. Intrinsische Motivation kommt von innen, weswegen es uns wesentlich leichter fällt, die betreffenden Ziele zu erreichen.

Eine intrinsische Motivation wäre zum Beispiel: “Ich möchte mehr Sport treiben, um mich gesund und fit zu fühlen.” Eine extrinsische Motivation: “Ich möchte mehr Sport treiben, um gut auszusehen.”

Das Ziel ist das Gleiche, nur die Motivation eine andere. Frag dich also bei jedem Vorhaben, warum du es umsetzen möchtest. Oftmals erkennen wir bei diesem Schritt, dass es eigentlich gar nicht notwendig ist, unser Ziel zu erreichen, was uns viel Ärger und Frust erspart.

2. Mach dir einen realistischen Plan
Wenn du etwas erreichen möchtest, brauchst du einen Plan. Ein schriftlicher Plan ist wie ein Vertrag mit dir selbst und daher viel verbindlicher als ein bloßer Gedanke. In deinem Plan schreibst du nieder, wann du ein bestimmtes Ziel erreicht haben möchtest und bist dabei so konkret wie möglich. Also entweder “Donnerstag Altglas wegbringen” oder, wenn das Ziel ein bisschen umfangreicher oder schwammig ist (etwa “Mehr Sport treiben”), brichst du die einzelnen Schritte herunter. Also “Donnerstag 3 km laufen”.

Denk dabei unbedingt dran, realistisch zu sein und dich nicht zu überfordern.

3. Reise in die Zukunft
Trotz “richtiger” Motivation und einem tollen Plan kann es gut sein, dass der Schweinehund anklopft und deine Pläne vereiteln will. Das ist völlig normal, denn das Gehirn mag keine Veränderung, sondern liebt Gewohnheiten, weil das am wenigsten Energie verbraucht.

Aber keine Sorge: Der Schweinehund kann in die Schranken gewiesen werden, wenn wir uns vorstellen, wie wir uns fühlen, nachdem wir das Ziel erreicht haben: Erleichtert, stolz, euphorisch, was auch immer. Es ist dabei extrem wichtig, dass du dich so intensiv in die Zukunft denkst, als wäre es tatsächlich schon passiert.

Das Gehirn kann nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden (deswegen funktionieren Vision Boards auch so gut), was dir einen riesigen Vorteil verschafft. Mit diesem Bild vor Augen und vor allem diesem Gefühl im Herzen, fällt es dir 100x leichter, deinen Schweinehund zu bezwingen.

3. Kauf dir Zeit
Wenn du dir Lebenszeit kaufen könntest, würdest du das tun? Natürlich würdest du das. Wer würde das nicht? Einfach in den Lebenszeitladen um die Ecke gehen und eine Stunde Lebenszeit kaufen – wie genial ist das denn?

Weißt du, was noch viel genialer ist? Ein solcher Laden existiert. Quasi. Du möchtest eine Stunde Lebenszeit gewinnen? Dann kauf sie dir – zum Beispiel in Form einer Haushaltshilfe.

Ich spüre gerade förmlich, wie deine Begeisterung in Ernüchterung weicht.

Aber denk doch mal nach: Es gibt tausende Dienstleister, die etwas viel besser als du können und vermutlich viel schneller sind. Warum solltest du die nicht nutzen? Schließlich gehst du doch auch zum Frisör oder zur Fußpflege.

Du hast die Möglichkeit, dir Lebenszeit zu kaufen. Das ist ein Fakt. Du kannst das Geld natürlich auch für eine neue Jeans ausgeben. Ganz wie du willst.

Am Ende entscheidest du allein, was dir wichtiger ist.

Übrigens gilt diese Art der Investition nicht nur für die reelle Zeit, sondern auch für Lebenserfahrung. Neulich hörte ich ein Interview mit Maxim Mankevich und eine Aussage von ihm bohrte sich geradewegs in Herz und Verstand. Sinngemäß sagte er: “Wenn da ein Typ ist, der 20 Jahre Lebenserfahrung in ein Seminar packt, dann wäre ich blöd, dafür nicht 500 Euro zu bezahlen.”

Ja! Einfach ja!

Natürlich ist das vom Gefühl her eine ganz andere Liga. Bei einer Haushaltshilfe tausche ich Geld direkt gegen Zeit. Dieser Tausch ist für jeden greifbar.

Geld für ein Seminar auszugeben, für Lebenserfahrung, ist sehr schwammig. Vom Prinzip her ist es aber das Gleiche. Wenn du ein bestimmtes Ziel hast, etwa ein Buch zu schreiben, beruflichen Erfolg oder tiefen inneren Frieden zu erlangen, kannst du diesen Weg ganz alleine gehen. Irgendwann wirst du ans Ziel kommen.

Du kannst aber auch eine Abkürzung nehmen. Du kannst dir die nötige Erfahrung kaufen – mit Büchern, Seminaren oder Coachings.

Niemand kann dir am Ende sagen, wie viel Zeit du gespart hast – du tauscht dein Geld nicht 1 zu 1 gegen Zeit. Aber dass diese Investition sich lohnt, steht außer Frage.

Du kannst deine Lebenszeit verlängern
Vielleicht hast du bei dem Titel dieses Artikels mit Tipps à la “Hör auf zu rauchen” oder “Iss 5 Portionen Obst und Gemüse” gerechnet. Und klar, auch diese Tipps würden dein Leben sicher verlängern. Es bringt dir aber nichts. Es bringt dir nichts, 10 Jahre länger zu leben, wenn du deine Lebenszeit nicht nutzt.

Es bringt dir nichts, 10 Jahre länger in einem Leben festzuhängen, das weder widerspiegelt, wer du bist, noch ein friedliches Lächeln auf dein Gesicht zaubert.

Und, was auch nicht ganz unwichtig ist, kein Mensch kann dir garantieren, dass du mit 5 Portionen Obst und Gemüse wirklich 10 Jahre älter wirst (damit wir uns nicht missverstehen, ich bin absolut für ein gesundes Leben, denn es schenkt uns eine unvergleichbare Lebensqualität).

Wenn du aber deine Lebenszeit jeden Tag so nutzt, als könnte morgen alles vorbei sein (was es kann), machst du dir selbst ein großes Geschenk. Deine Zeit bekommt eine ganz neue Qualität, einen ganz neuen Wert.

Du kannst deine Zeit als Währung sehen. Du bezahlst jeden Tag für ein bestimmtes Programm. Du entscheidest darüber.

Und nun frag dich mal selbst: Würdest du 60 Euro für etwas ausgeben, was dir schlechte Laune macht und dir Energie raubt? Nein, dann könntest du das Geld ja gleich in den Gulli werfen.

Warum also gibst du 60 Minuten deiner Lebenszeit so bereitwillig her?


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