4 Anzeichen, dass du noch nicht das Leben lebst, das du verdienst

Ein Leben, das du verdienst? Was bedeutet das? Ich meine damit ein Leben voller Freude und ohne viel Leid und Schmerz. Ein Großteil des Leids in unserem Leben kommt nämlich von uns selbst. Unser Denken sorgt dafür, dass wir leiden. Zum Glück können wir unser Denken ändern und damit auch unser ganzes Lebensgefühl. Du entscheidest, ob dir dein Leben künftig bunt und freudvoll vorkommt oder grau und voller Probleme. Hier sind ein paar Anzeichen, dass du noch nicht das Leben lebst, das du verdienst:

1. Du missgönnst anderen etwas
Neid ist eine Sache. Sie ist nicht grundsätzlich schlecht, zeigt sie doch an, was du begehrst. Brenzlig wird es allerdings, wenn du beginnst, missgünstig zu werden. Wenn du richtig muffelig und vielleicht sogar schon ausfallend wirst, weil jemand anders etwas hat, was du nicht hast. Das geht über gesunden Neid weit hinaus. Darüber hinaus bringt es dich auch nicht weiter, denn du vermittelst dir selbst zwei Dinge:

1. Der Andere hat es nicht verdient. Du findest es unfair, dass er/sie (nennen wir die Person Jana) etwas Bestimmes hat (eine Villa) und du nicht. Dieser schlichte Gedanke hat auf dein Gehirn jedoch eine enorme Wirkung. Du suggerierst ihm, es sei falsch oder verwerflich, eine Villa zu haben. Nicht nur für Jana, sondern auch für dich. Je mehr du dir also einredest, es sei ungerecht, dass Jana eine Villa hat, desto mehr entfernst du dich von der Möglichkeit, selbst einmal eine Villa zu besitzen.

2. Du schiebst die Verantwortung ins Außen. Den wenigsten Menschen wird etwas geschenkt im Leben. Hinter allem, was sie tun oder haben, steckt Arbeit. Denn, wie heißt es so schön, von nichts kommt nichts. Indem du anderen allerdings etwas missgönnst, steckst du dich selbst in eine Opferrolle. Du vergisst, dass du selbst für dein Leben verantwortlich bist und nicht das Universum. Wenn du nicht für dein eigenes Wohlergehen sorgst, tut es keiner.

Verlasse die Opferrolle und erkenne, dass du nun am Zug bist. Wenn du eine Villa haben willst, ja, dann bitteschön, hol sie dir. Konzentrier dich lieber darauf anstatt auf die Ungerechtigkeit des Universums. Denn diese existiert nur in deinem Kopf. Glaubst du daran, gibst du diesem Gedanken zu viel Macht über dein Leben, während sie dir selbst immer mehr entgleitet.

2. Du trauerst der Vergangenheit hinterher
Früher war alles besser? Dein Leben war einfacher, schöner, lebensfroher? Deine Studienzeit war die beste Zeit deines Lebens? Wenn du Geschichten aus deinem Leben erzählst, sind sie schon ein paar Jahre alt?

Natürlich gibt es Geschichten aus der Vergangenheit, die man sich immer wieder gerne in Erinnerung ruft und erzählt. Wenn diese Geschichten aber schon allesamt Staub angesetzt haben, sind das nicht einfach nur schöne Erinnerungen. Es ist eine Flucht. Es ist der Versuch, sich durch die Erinnerung wieder ein kleines bisschen lebendig zu fühlen. Bei der Rückkehr ins Hier und Jetzt bleibt allerdings nichts als ein sehr trauriger Nachgeschmack.

Schaffe dir ein Leben, von dem du jeden Tag begeistert erzählen könntest. Sammle neue Geschichten, die nicht Jahre, sondern erst ein paar Stunden alt sind. Spüre das Leben. In jedem Atemzug.

Hör auch auf, verpassten Chancen hinterher zu trauern. Du kannst damit nichts ändern. Nimm stattdessen dein Leben genau heute in die Hand. Mit den Möglichkeiten, die du hast. Die Vergangenheit ist fort, die Zukunft ungewiss. Alles, was du hast, ist die Gegenwart. Nutze sie.

Lebe.

3. Du richtest dich nach der Meinung anderer
Kannst du nicht machen? Was sollen denn die Leute denken… Doch! Du kannst! Und du solltest auch. Denn es ist dein Leben. Niemand verbringt so viel Zeit darin wie du. Wenn du auf fremde Meinungen hörst oder dich aus Angst vor Gerede ganz anders verhältst, steckst du dich selbst in ein Gefängnis. Du sitzt darin für immer fest. Eine lebenslange Haftstrafe quasi. Ich glaube nicht, dass du das willst.

Wenn andere über dich den Kopf schütteln oder tuscheln, ist das ihr Problem, nicht deins. Es wird zu einem Ohr reingehen und zum anderen wieder raus. Weil du glücklich bist. Du lebst so, wie es zu dir passt. Das ist ein großartiges Lebensgefühl. So zu leben, wie andere es sich von dir wünschen ist dagegen ziemlich dröge und freudlos.

4. Du vergleichst dich mit anderen und fühlst dich unwohl
Früher habe ich einen Großteil meiner Kraft darauf verwendet, mich zu vergleichen. Unnötig zu erwähnen, dass ich bei all diesen Vergleichen schlecht abschnitt. Andere waren hübscher, hatten die bessere Figur oder die dickeren Haare. Oder auch alles zusammen.

Heute ist das anders. Ich fühle mich wohl in meinem Körper und habe aufgehört, ihn anzufeinden. Alles, was ich früher als Makel betrachtet habe, sehe ich nun als Markenzeichen. Es gehört zu mir und macht mich aus. Es wäre doch auch tierisch langweilig, sähen wir alle gleich aus.

Wenn es um das Aussehen geht, habe ich inzwischen eine ganz entscheidene Regel: Es gibt kein Richtig und Falsch. Hör auf, dich selbst zu bewerten. Es bringt dir nichts als Kummer.

Ich habe es geschafft, also schaffst du es auch
Mein Aussehen hörte ich auf zu vergleichen, als ich meinen Lebensstil komplett veränderte. Vom schokolademampfenden Couchpotato wurde ich zu einer begeisterten Anhängerin einer gesunden Lebensweise. Ich beschäftigte mich mit den Vorgängen im Körper, mit Gesundheit und der richtigen Ernährung. Ich trieb sogar Sport (eine Aktivität, die ich in meiner Vergangenheit so gut es ging zu vermeiden versuchte) und machte Yoga. Dadurch fühlte ich mich nicht nur immer wohler, ich lernte auch meinen Körper von Tag zu Tag mehr kennen und schätzen. Vergleiche mit anderen kamen mir irgendwann unnötig und unfair vor.

Vergleichst auch du dich immerzu, bist du noch nicht ausreichend in der Liebe und Wertschätzung zu dir selbst. Fang deinen Körper an, so gut wie möglich zu behandeln – mit ausreichend Bewegung, gesunder Ernährung und ganz viel Respekt. Spüre regelmäßig in dich hinein (etwa durch Meditation) um eine Verbindung zwischen Geist und Seele zu schaffen.


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Lebst du schon das Leben, das du verdienst? Wo hapert es noch?

 

6 thoughts on “4 Anzeichen, dass du noch nicht das Leben lebst, das du verdienst

  1. In zwei Minuten und vierzehn Sekunden ist alles wichtige gesagt.
    Schön das es Dich gibt Maike und Du anderen hilfst einen Weg in ein zufriedeneres Leben zu finden.

    • Robert, ich danke dir für deine Worte! Da wird mir gleich warm ums Herz und zeigt mir, wie wichtig das ist, was ich hier mache. :-)
      Vielen lieben Dank und ganz liebe Grüße!

  2. Hallo Maike,
    toller Blog und super schöne Seite. Ich habe Dich über Carinas Gruppe bei FB gefunden und direkt die ersten neuen Impulse entdeckt.
    Vielen Dank und liebe Grüße

    Silke

    • Hallo Silke,
      wow, vielen Dank! Ich freue mich total, dass dir meine Seite gefällt und ich dich inspirieren konnte. :-)

      Liebe Grüße zurück
      Maike

  3. Sehr inspirierend! Vergleichen ist der beste Grund um sehr schnell emotional arm und unglücklich zu werden. Gerade wenn du dich mit Leuten vergleichst, die “mehr” haben als du. Am besten alles weglassen und im hier und jetzt leben. Wenn man sich nur auf sich selbst konzentriert, erreicht man am meisten =)

    In diesem Sinne viel Erfolg weiterhin mit deinem tollen Blog

    LG Luise

    • Hallo liebe Luise,
      vielen Dank für deinen Kommentar!

      Das ist absolut richtig. Wir tappen so schnell in die Vergleich-Falle, aber wenn wir achtsam damit umgehen und uns bewusst machen, dass das einfach nur unser Ego ist, sind wir dem inneren Frieden schon ein großes Stück näher gekommen.

      Liebe Grüße
      Maike

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