SoV backstage Februar 2018: Jeder kleine Schritt führt zum Ziel

Juhuu! Der erste Monatsrückblick ist da. Ich freue mich so, ihn mit dir zu teilen und den Monat so nochmal Revue passieren zu lassen. Ich muss zugeben, der Februar war mau. Aber, und das ist das Wichtigste: Er war gefühlt besser als der Januar. Das allein freut mich schon sehr, denn jede Entwicklung ist eine gute Entwicklung. Durch den Rückblick fühle ich mich motivierter denn je, den nächsten Monat eine gute Schippe draufzulegen.

Erlebt/Unternommen
Über den Winter hat sich bei mir die Gewohnheit eingeschlichen, abends immer öfter Serien zu schauen. Es war immer so gemütlich und fühlte sich so wundervoll vertraut an. Weil Fernsehen aber einfach nicht der beste Zeitvertreib ist, habe ich mir für den Februar vorgenommen, weniger fernzusehen. Schließlich findet das Leben überall statt, nur nicht in der Mattscheibe.

Das hat anfangs auch richtig gut geklappt. Die ersten Februartage war ich abends beim Bowling, im Restaurant und beim Superbowlschauen in einer Sportsbar. Dann überfiel mich eine Erkältung und Entspannung war angesagt. Und meine Lieblingsserien.

Alles in allem aber, vor allem, weil wir an zwei Wochenenden Besuch hatten und an einem Wochenende bei der Familie in der Heimat waren, ist der Fernseher deutlich häufiger ausgeblieben als im Januar.

Komfortzone verlassen
Oha! Shame on me. Nur ein einziges Mal habe ich im Februar meine Komfortzone verlassen. Ich musste meinen Verlobten am späten Abend am Bahnhof in Duisburg abholen. Dafür musste ich über die Autobahn fahren, was im Dunkeln und alleine irgendwie nicht ganz so lustig war, denn ich bin es einfach nicht gewohnt. Zudem sind die Autobahnen und Automassen im Ruhrgebiet total irre. Wenn du hier schonmal gefahren bist, weißt du, was ich meine.

Neues ausprobiert
Ich war Billard spielen. Das habe ich zwar “schon” zwei Mal gemacht, aber das letzte Mal ist schon über 10 Jahre her. Ich wusste nicht mal mehr, wie ich den Queue am besten halte. Ich kann mich also getrost als absoluter Neuling bezeichnen. Dementsprechend war auch mein Spiel. Zum Teil (Anfängerglück sei Dank) echt gut, die meiste Zeit jedoch ziemlich grottig.

Aber es hat Spaß gemacht und wir haben viel gelacht und das ist schließlich die Hauptsache!

Neue Orte besucht
Mit unserem Besuch haben wir einen Tagesausflug nach Arnheim und Nijmegen in den Niederlanden gemacht. In Arnheim wollten wir eigentlich in einer Kirche mit dem gläsernen Aufzug bis in die Turmspitze fahren, aber leider waren wir zu spät. Vielleicht nächstes Mal.

Bücher gelesen
Huch! Ich bin selbst überrascht, dass ich nur ein einziges Buch gelesen habe: Die stärkste Marke sind Sie selbst* von Jon Christoph Berndt. Dieses Buch ist nicht nur für (angehende) Unternehmer und Selbstständige interessant, sondern für jeden, der mehr über sich selbst, seine Stärken und Werte herausfinden und dieses Wissen authentisch nach außen tragen möchte.

Kennengelernt
Mein Ziel war es, 2018 mehr zu netzwerken. Leider habe ich das im Februar nicht geschafft.

Mein größter Erfolg
Über diesen Punkt habe ich recht lange nachgedacht. Der Februar war nicht gerade ein Monat, in dem ich Höchstleistungen erbracht oder mich extrem entwickelt hätte.

Außer in einer Hinsicht.

Mir macht es nichts mehr aus, meine Misserfolge mit dir zu teilen. Diesen Rückblick hätte ich vor einiger Zeit noch nicht in dieser Art mit dir geteilt. Im Februar ist einfach echt wenig passiert und ich habe in manchen Punkten gar keine Fortschritte gemacht. Ich hätte Hemmungen gehabt, das mit dir zu teilen.

Ich hatte lange den Anspruch an mich, ein Vorbild für dich zu sein. Bis ich merkte, dass ich auf diese “perfekte” Weise gar kein Vorbild sein kann. Denn auch bei mir läuft nicht alles so, wie ich es mir vorstelle. Auch ich erlebe Rückschritte und stehe vor Herausforderungen. Das nennt sich Leben.

Nur einen ausgewählten (gutaussehenden) Teil meines Lebens mit dir zu teilen finde ich unfair und falsch.

Meine größte Erkenntnis
Ich habe mir im Februar Das 6-Minuten-Tagebuch* gekauft und bin hellauf begeistert. Den Tag nochmal jeden Abend zu reflektieren, lässt nicht nur zur Ruhe kommen, sondern hält auch alles Wichtige für die Ewigkeit fest. Praktisch, wenn ich jeden Monat einen Rückblick schreiben will (was mir in diesem Monat unheimlich schwer gefallen ist, weil ich erstmal in meinen Erinnerungen kramen musste).

Ich habe mich deswegen entschieden, neben dem 6-Minuten-Tagebuch auch ein richtiges Tagebuch zu führen, wo ich alles Wichtige des Tages festhalte. Vor allem, wenn in Zukunft mehr passieren soll als im Februar (was es definitiv soll), möchte ich alles schriftlich festhalten, damit ich nichts vergesse oder verpasse.

Meine größte Herausforderung
Ich habe zwei Wochen recht viel im im Café gearbeitet, meistens von 8 bis 17 Uhr. An den Wochenenden hatte ich Besuch oder war selbst weg. Ich hatte wenig Zeit für die Dinge, die mir im Alltag wichtig sind (wie schreiben, lesen, kochen, Sport). Zudem bin ich zwar tendenziell ein Frühaufsteher, ich bin aber kein sonderlich großer Fan davon, morgens früh das Haus verlassen zu müssen. Tatsächlich musste ich das letzte Mal in meiner Schulzeit vor 10 Jahren täglich früh aus dem Haus, seitdem nur 2 Mal für ein paar Tage als ich auf Messen gearbeitet habe.

Nach diesen zwei Wochen war ich jedenfalls ziemlich unzufrieden – mit mir selbst und der ganzen Situation. Meine größte Herausforderung war es, diese Unzufriedenheit zu nutzen und wieder in positive Energie zu verwandeln. Das habe ich geschafft und auf diesem Weg ist mir sogar ein tolles und wichtiges Thema für eine neue Podcast-Episode eingefallen.

30-Tage-Challenge: Vor 7 Uhr aufstehen
Seit sehr langer Zeit habe ich keinen richtig guten Schlafrhythmus mehr. Manchmal stehe ich um halb 7 auf, manchmal um halb 9. Je später ich aufstehe, desto schlechter starte ich in den Tag. Ich bin unproduktiver, unmotivierter und komme lange Zeit gar nicht in die Gänge. Das wollte ich im Februar unbedingt ändern, denn ich erinnere mich an andere, bessere Zeit, in denen ich frühmorgens ganz von alleine aufwachte und jeden Tag mit einer ordentlichen Portion Fitness und einem gesunden Frühstück begann.

Vielleicht hast du meine Challenge bei Instagram verfolgt. Sie war durchwachsen und ich bin immer noch dabei, mir anzugewöhnen, vor 7 aufzustehen (habe erst am 12.02. wirklich damit angefangen). Die Challenge geht also weiter.

Mein Beitrag zum Weltfrieden/für weniger Leid auf der Welt
Ich habe eine Bambuszahnbürste gekauft, die soziale Projekte unterstützt.

Was sonst noch passiert ist
Ich habe meine Lust wiedergefunden, kreativ zu kochen und mir neue Rezepte auszudenken.

Fazit und Ausblick auf den nächsten Monat
Der Februar war nicht der Knaller. Da geht auf jeden Fall mehr. Aber es ist ein Anfang. Ich freue mich schon auf den nächsten Monat. Es stehen schon jetzt neue Herausforderungen an. Ein neues Projekt, das ich in Kürze enthüllen werde. Mehr Videos. Auch Live Videos. Ich möchte endlich einen Quantensprung machen und mich unter anderem meiner Angst stellen, vor Publikum zu sprechen. Deswegen heißt es üben, üben, üben. Damit ich zum Meister werde.

Meine nächste 30-Tage-Challenge wird sein, täglich mindestens eine Stunde zu lesen. Dass ich im Februar nur ein Buch gelesen habe, zeigt mir, dass hier auf jeden Fall Verbesserungspotenzial liegt.

Verfolgen kannst du die Challenges wieder in den Instagram Stories.

Da es mein erster Monatsrückblick ist, würde ich nun gerne von dir wissen, was dir in dieser Liste in Zukunft noch fehlt. Lieben Dank!


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