Ist es erstrebenswert, seine Träume zu erreichen?

Träume erreichen

Ich hatte neulich eine interessante Unterhaltung über die Frage, ob es überhaupt erstrebenswert ist, seine Träume zu erreichen. Schließlich sei es doch schön zu träumen und rumzuspinnen. Den Traum aber zu verwirklichen, würde das Leben langweilig machen. Was solle man dann anstreben? Dann könne man nicht mehr träumen und spinnen. Ich fand diese Unterhaltung ausgesprochen interessant. Denn wie du sicher weißt, bin ich absolut dafür, seine Träume zu verwirklichen und rufe wann immer es geht dazu auf (zum Beispiel hier oder hier).

Und weil mir nach dieser Unterhaltung klar wurde, dass nicht nur mein Gegenüber so übers Träumeverwirklichen denkt, setze ich mich in diesem Artikel mit dieser Frage auseinander.

Träume sind unser Motor
EIn Traum ist ein unerfüllter Wunsch. Eine Sehnsucht. Träumen ist so alt wie die Menschheit selbst. In der ganzen Geschichte finden wir Menschen, die von etwas geträumt haben. Von einem Staatssystem, in dem das Volk die Macht hat. Von Fortbewegungsmitteln, die keine Körperkraft erfordern. Von Reisen zum Mond.

Ohne diese Träume würden wir heute noch immer in Höhlen leben.

Unser Dank gilt also allen Menschen, die jemals einen Traum hatten und dafür gegangen sind, ihn zu verwirklichen. Durch sie stehen wir dort, wo wir heute sind. Ohne Träume keine Entwicklung.

Was glaubst du, wie sich diese Menschen gefühlt haben, als die Demokratie geschaffen wurde? Als das erste Auto auf einer Straße fuhr? Als Armstrongs Füße den Mond berührten? Enttäuscht? Unbefriedigt? Gelangweilt?

Glaubst du, sie haben plötzlich jegliche Lust am Leben verloren, weil ihr Traum fertig geträumt war?

Vielleicht denkst du auch, das wäre etwas anderes. Weil es großartige Träume waren, die die ganze Menschheit veränderten. Doch dein Traum vom Eigenheim, einer Weltreise, einem eigenen Café sind banal. Unbedeutend im Vergleich mit der Schaffung der Demokratie.

Vielleicht.

Die Menschheit interessiert es reichlich wenig, ob du alle Länder der Welt bereist oder ein Gemüsebeet im Garten hast. Aber dich interessiert es. Du musst nichts Großartiges erschaffen, was die ganze Menschheit verändert. Aber du musst etwas erschaffen, was, dich verändert und dich zu dem Menschen macht, der du sein kannst.

Gründe, deine Träume zu erreichen
Es gibt einige Gründe, warum es Sinn macht, an deinen Träumen zu arbeiten. Diese Gründe entkräften gleichzeitig alle Argumente, die dagegen sprechen, deine Träume zu verwirklichen.

1. Du erschaffst dir ein Leben, das dich glücklich macht
Sicher kannst du alles so lassen wie es jetzt ist. Ist doch auch ganz nett. Warum solltest du die Strapazen auf dich nehmen, die das Träumeverwirklichen mit sich bringen?

Weil du ein Leben jenseits der Mittelmäßigkeit leben kannst. Du kannst ein Leben leben, dass dich erfüllt und ganz genau wiederspiegelt, wer du bist. Du kannst ein Leben haben, in dem du morgens aus dem Bett springst, weil du es gar nicht erwarten kannst, aufzustehen und dein Leben zu leben. Deinen Traum zu leben.

2. Du entwickelst dich weiter
Auf dem Weg zu deinem Traum wächst du. Du lernst, sammelst Erfahrungen und entwickelst dich stets weiter. Denn du musst Dinge tun, die du vorher nicht getan hast. Das ist toll, denn Entwicklung ist unsere Natur. Allein durch die Entwicklung gibst du deinem Leben wieder einen tieferen Sinn und wirst glücklicher. Ob du den Traum nun erreichst oder nicht.

Hast du den Traum schließlich erreicht, bist du ein ganz anderer Mensch, der du heute bist. Dich beschäftigen andere Dinge, du begegnest anderen Herausforderungen – und anderen Träumen. Damit ist auch die Frage beantwortet, ob es nicht langweilig sei, seine Träume zu erreichen. Nein. Es wird niemals langweilig. Denn mit jedem erfüllten Traum, ploppen neue Träume auf.

Deine Reise ist also niemals vorbei.

3. Wenn es dir gut geht, profitieren auch andere
Stell dir mal ein Leben vor, in dem du deine Träume bereits erreicht hast. Dir geht es super, du bist glücklich. So glücklich, dass du etwas von deinem Glück abgeben möchtest. Ja, vielleicht sind deine Träume nicht relevant für die Menschheit. Aber du bist es. Du kannst der Menschheit etwas geben.

Vielleicht war dein Traum eine Villa in Italien. Auf dem Weg zu diesem Traum hast du Geld angehäuft, um die Villa finanzieren und halten zu können. Nun hast du deine Villa (Traum erreicht) und möchtest, dass auch andere das Glück eines schönes Heims erfahren (neuer Traum entstanden).

Ist das nicht einfach toll?

4. Du hast eine Aufgabe
Was machst du hier? Was ist deine Aufgabe? Öhm… Du weißt, dass arbeiten bis zur Rente und dann Spaß haben nicht wirklich eine gute Antwort ist. Ich möchte auch gar keine philosophischen Ausführungen über den Sinn des Lebens machen. Trotzdem hinterfragt im Laufe seines Lebens fast jeder Mensch den Sinn seines Daseins.

Ein bisschen vor sich hinarbeiten und -leben erscheint irgendwie nicht so eine große Aufgabe zu sein. Ich meine, was ist dann das Ziel? Der Tod?

Wenn du auf deinen Traum hinarbeitest, hast du eine Aufgabe. Eine Aufgabe, die dein Herzensanliegen beinhaltet. Wow! Geht es überhaupt noch besser?

Warum du nicht an deinem Traum arbeitest
Neben den oben genannten Blockaden, gibt es weitere Hindernisse in uns, die uns davon abhalten, auf unseren Traum zuzugehen. Ich kenne sie, denn sie hüpften auch in meinem Kopf fröhlich und unaufhaltsam herum:

“Was fällt mir ein, mehr zu wollen?”
Mir geht es doch gut. Anderen geht es viel schlechter. Ich habe alles, was ich zum Leben brauche. Ich bin sogar glücklich. Da ist es ja wohl eine Frechheit, mehr zu wollen!

Wirklich?

Warum ist das eine solche Frechheit? Warum ist es so verwerflich, noch glücklicher sein zu wollen? Warum ist es unverschämt, ein Leben anzustreben, in dem ich rückblickend nichts bereue, weil ich immer alles dafür getan habe, so glücklich wie möglich zu sein?

Weil es anderen Menschen schlechter geht? Ach, komm! Was ist denn das für ein Argument? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und geht es den anderen Menschen dadurch besser, dass du nicht an deinen Träumen arbeitest?

Das bezweifle ich mal ganz stark.

Sicher gibt es Menschen, denen es schlechter geht. Und es ist auch absolut richtig, dass wir dankbar für das sein sollten, was wir haben. Warum aber solltest wir uns deswegen mit weniger zufrieden geben als wir haben könnten?

“Ich habe es nicht verdient, meinen Traum zu erreichen.”
Puh, schwierig. Auch ich dachte, ich hätte es nicht verdient. Aber irgendwann fragte ich mich: Warum sollte ich es nicht verdient haben? Was habe ich denn so Schlimmes getan, dass ich es nicht verdient hätte, meinen Traum zu erreichen? Oder was hätte ich getan haben sollen, um es zu verdienen?

Wer entscheidet denn darüber?

Ich! Ich allein! Und ich entscheide, dass ich es verdammt nochmal verdient habe, ALLES zu erreichen, was ich möchte. Punkt.

Nur du allein musst dir die Erlaubnis geben, deine Träume erreichen zu dürfen. Allein die Tatsache, dass du lebst (und dass ich Glücklichsein für den Sinn des Lebens halte), zeigt, dass du es verdient hast.

Du kannst entscheiden, ob du Petrus bist und deinen eigenen Himmel überwachst oder ob du der Teufel bist und dir deine eigene Hölle schaffst. Beides ist möglich und liegt in deiner Hand. Allerdings bin ich davon überzeugt: Du bist nicht auf dieser Erde um zu leiden.

“Es ist unrealistisch, seine Träume zu erreichen.”
Zu schön, um wahr zu sein, was? Jaja, diese Gedanken kenne ich auch. Aber bedenke: Es gibt zig Menschen auf der Welt, die ihre Träume realisiert haben. Warum solltest nicht auch du dazu gehören? Alles ist genauso realistisch, wie du meinst. Und selbst wenn die Wahrscheinlichkeit, deinen Traum zu erreichen, bei einem Prozent liegt, ist doch trotzdem eine Wahrscheinlichkeit gegeben.

Was hast du zu verlieren? Entweder du erreichst deinen Traum oder eben nicht. Zumindest kannst du sagen, dass du es versucht hast. Am Ende deines Lebens wird dich deine weise angestellte Wahrscheinlichkeitsrechung nicht besänftigen, wenn du zurück schaust und denkst: “Was wäre gewesen, wenn…”

Also, geh los und verwirkliche deinen Traum!

“Ich muss auf andere Dinge zu Gunsten meines Traums verzichten.”
Okay, das mag sein. Vielleicht gehört es zum Erreichen deines Traums dazu, deinen Gürtel enger zu schnallen. Dein Auto zu verkaufen. Nicht mehr jeden zweiten Tag essen zu gehen. Vielleicht musst du auch eine Zeitlang eine Stunde früher aufstehen. Vielleicht verlassen dich auch Menschen, die deinen Weg nicht länger mitgehen wollen oder können.

Aber glaubst du wirklich, dass du das bedauern wirst, wenn du weißt, wofür du es machst?

Ich (als jemand, der losgegangen ist, seinen Traum zu verwirklichen), kann dir sagen: Das Gefühl, jeden Tag alles dafür zu geben, dem Traum näher zu kommen, zu spüren, dass er in greifbarer Nähe ist, auch wenn es manchmal unbequem ist, ist unbeschreiblich. Klar, ich könnte alles auch viel einfacher haben.

Aber es wäre nicht mein Leben. Es wäre nicht das Leben, das zu mir passt. Das Leben, das meinen Werten entspricht. Es wäre einfach nur ein Leben, das leicht zu sein scheint, mich aber innerlich auffrisst, weil meine Sehnsüchte unterdrückt werden und nicht ausgelebt werden können.

Das möchte ich nicht.

Möchtest du so ein Leben?

Ist es erstrebenswert, seine Träume zu erreichen?
Nein. Ich halte es nicht für erstrebenswert, seine Träume zu erreichen. Ich halte es vielmehr für notwendig, sich zumindest auf den Weg zu machen. Für unsere Träume zu gehen, gibt uns einen Sinn, lässt uns lebendig fühlen.

Ich bin nach wie vor absolut pro Träumeerreichen (das überrascht dich vermutlich nicht besonders). Deswegen möchte ich auch, dass du deine Träume nicht länger als Luftschlösser siehst, sondern als Ziele. Such nicht nach Problemen, warum es nicht klappen könnte. Finde stattdessen Wege.

Es gibt immer Wege. Glaub mir.

Aber nur wenn du deine Augen auch für sie öffnest.

Geh den ersten Schritt. Die nächsten Schritte folgen fast wie von selbst und eh du dich versiehst, schaust du zurück auf einen Weg, auf ein Leben, das dich mit Stolz erfüllt. Weil du für das gegangen bist, was dir wichtig ist. Weil du nicht aufgegeben hast, an dich und deine Träume zu glauben. Weil du wirklich gelebt hast.

Weil du du sein konntest.


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11 thoughts on “Ist es erstrebenswert, seine Träume zu erreichen?

  1. Hallo Maike!
    Da hast du wieder einen wundervollen Beitrag geschrieben, der ins Herz geht.

    Besonders schön fand ich diesen Satz hier: “Vielleicht denkst du auch, das wäre etwas anderes. Weil es großartige Träume waren, die die ganze Menschheit veränderten.”
    Ich kann nur von mir sprechen, aber ja, genau das war lange mein Problem. Ich dachte, ich dürfe nicht träumen, weil meine Träume sowieso nichts wert seien; dass sie zu klein und zu unbedeutend seien. Heute weiß ich es zum Glück besser.

    Zu deiner Ausgangsfrage: Ich bin der festen Überzeugung, dass in unserem Inneren immer wieder neue Träume entstehen können. Deshalb halte ich es auch für erstrebenswert, sie zu erreichen, damit eben wieder neue Träume entstehen. Aber ich finde den Weg dahin mindestens genauso wichtig, weil er erst zeigt, wie stark oder flexibel ein Traum ist.
    Also sagen wir so: Es ist erstrebenswert, zu träumen! :)

    • Hallo liebe Chrissi,
      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar und entschuldige die späte Antwort. :-)

      Du hast Recht: Der Weg ist in der Tat genauso wichtig. Auf dem Weg zum Traum verändern wir uns, wachsen, erkennen, wer wir sind und was wir wollen. Es ist fantastisch!
      Und ich bin mit deinem letzten Satz absolut einverstanden, solange wir es nicht beim Träumen allein belassen. Wir alle haben das grandioseste Leben verdient, das wir uns vorstellen können und dafür lohnt es sich, los- und immer weiterzugehen! :)

      Viele Grüße
      Maike

  2. Liebe Maike,

    auch ich habe deinen Text gerade mit Freuden gelesen. Danke für die vielen Perspektiven, die du auf das Phänomen “Träumen” wirfst! Genau wie du & Chrissi glaube ich auch daran, dass nach einem erfüllten Traum weitere auftauchen – “aufploppen”, wie du so schön sagst!
    Neulich hatte ich einen spannenden Emailaustausch mit einer sehr lieben Bekannten: In ihrem Leben haben sich innerhalb sehr kurzer Zeit gleich zwei sehr große Träume erfüllt – sie schien davon schon regelrecht benommen, und auch wir diskutierten die Frage, was dann eigentlich passiert, wenn Träume plötzlich geballt wahr werden. Gewissermaßen muss man sich davon erst mal erholen, fühlt sich gegebenenfalls auch leer, und fragt sich etwas ängstlich: „War’s das jetzt, oder folgen noch neue Träume?“
    Zu guter letzte: Ich glaube, es ist eine Entscheidung: “Willst du ein Leben leben, das wirklich deins ist, sprich willst du deine Essenz leben?” Oder willst du irgendein Leben leben?” Beides ist sicher ok, auch wenn mich die erste Variante tiefer berührt.

    Alles Liebe zu dir,
    Carolin

    • Hallo Carolin,
      das ist interessant! Ja, ich kann mir vorstellen, dass man die plötzliche Erfüllung großer Träume erstmal verdauen muss. Aber ich denke auch, dass in einem solchen Fall wieder neue Träume entstehen. Nach dem ersten Schock quasi. 😉

      Ich liebe deinen letzten Absatz. Es sind zwei großartige Fragen! Die erste Frage ist so glitzernd und fühlt sich wohlig an, die zweite Frage ist dann ziemlich ernüchternd. Klar ist beides okay, aber wenn wir die Wahl haben (was wir haben), sollten wir uns dann wirklich für ein Leben entscheiden, das “okay” ist? :)

      Liebe Grüße
      Maike

  3. Danke dir Maike, für deine Zeilen!
    Ja, ich erlebe das auch so wie du: Wahrhaft MEIN Leben leben fühlt sich für mich auch 1000x erstrebenswerter und aufregender an. Ich habe als ich den Kommentar schrieb einfach mal unsere Yoga-Ausbilderin zitiert – ich mache eine Ausbildung zur Kundalini-Yogalehrerin, die diese Worte benutzte. Ich kann mir nämlich auch vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die gar nicht erpicht darauf sind, immer bewusster zu werden und ständig Komfortzonen zu erweitern, die einach ein “unaufgeregtes” Leben leben wollen.
    Coach und Autor Veit Lindau schreibt – gemeinsam mit Rüdiger Dahlke – in dem gerade neu erschienenen Buch “Omega”:
    “Wenn du das Zentrum deines Lebens nicht voll einnimmst, werden es andere mit ihren Erwartungen tun. Lebe hell und klar aus deinee Mitte heraus.” Das fand ich auch sehr schön – und es passt wieder zum “die eigene Essenz leben”.

    Alles Liebe zu dir,
    Carolin

    • Ja, das kann gut sein. Manche Menschen möchten vielleicht einfach nur ganz einfach so leben, wie es sich halt so ergibt – sich quasi leiten lassen, anstatt selbst die Führung zu übernehmen. Das ist sicher auch okay, nur habe ich die traurige Vermutung, dass viele von diesen Menschen gar nicht wissen, dass sie überhaupt die Möglichkeit haben, ihr Leben selbst zu führen.

      Das Zitat von Veit Lindau ist toll und passt hier super. Und danke auch für den Hinweis, dass sein neues Buch draußen ist – das habe ich noch gar nicht mitbekommen. :-)

      Liebe Grüße
      Maike

  4. Liebe Maike,

    ich sehe es absolut wie alle anderen hier: Es ist auf jeden Fall erstrebenswert seine Träume zu verwirklichen! Denn der Sinn des Lebens ist leben. Das bedeutet für mich, alles nach außen zu tragen, was in einem steckt und dazu gehören eben auch die Träume.

    “Träume sind unser Motor” finde ich sehr sehr passend! Wer keine Träume hat, bzw. sie nicht lebt, wird sich nicht weiter bewegen und entwickeln. Der Motor steht still.
    Ich finde genau wie du, dass man Träume nicht als Utopien abschreiben sollte, sondern den Traum zum Ziel zu machen und dann einen Plan zu entwickeln sollte, um das Ziel zu erreichen. Denn ich glaube, dass es IMMER einen Weg gibt. Mann muss es nur wirklich wollen.

    Ganz liebe Grüße
    Marlene

    • Hi liebe Marlene,
      “der Sinne des Lebens ist leben.” Dem stimme ich uneingeschränkt zu.

      Ich bin in dem Glauben aufgewachsen, dass Träume unerreichbar sind. Dass sich immer andere Menschen ihre Träume erfüllen, weil sie Talent oder Glück haben oder einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Ich habe das wirklich lange geglaubt. Heute halte ich das für großen Blödsinn. Ich bin davon überzeugt, dass in jedem von uns das Potential steckt, unsere Träume zu erreichen und wir alle das Leben verdient haben, in dem wir uns genau so entfalten können, wie wir sind. <3

      Liebe Grüße
      Maike

  5. Hallo Maike,
    Danke, daß ich auf dieser Plattform sein darf! Sehr schöne Kommentare!
    Träumen ist (für mich) Lebenselixier! Das Interessante an Träumen ist ja, die Träume im Schlaf sind selten realisierbar aber die Träume im Wachzustand können wahr werden. Ich habe vor acht Jahren NICHTS besessen und das Ziel gehegt, finanziell unabhängig zu werden, also von Banken, jeglichen Arbeitgebern, von staatlichen Zuschüssen oder vielleicht von einer Ehefrau. Und so zu bleiben, wie ich erzogen wurde und aufgewachsen bin, also niemanden zu betrügen oder etwa zu belügen, war weder geizig noch gierig. Habe dieses Ziel sofort schriftlich fixiert, so daß ich es immer vor mir habe. Dann habe ich auf niemanden gehört nur auf mich selbst und auf meine Uroma und einfach angefangen. In ungefähr drei Jahren hatte ich mein Ziel erreicht. Ich bin so dermaßen glücklich darüber, daß ich das gar nicht so richtig fassen, geschweige formulieren kann. Ich schwöre, ich genieße es jeden Tag aufs Neue. Ich möchte hier ja niemanden langweilen, wollte nur damit sagen, daß wir in unserem Land so viele Möglichkeiten haben, sich zu verwirklichen, aber nicht umhin kommen, es in Angriff zu nehmen und es zu TUN.

    Liebe Grüße von Charly

    • Hallo Charly,
      vielen Dank für deine Geschichte und herzlich Willkommen hier. Ich freue mich, dass du da bist. :-)

      Du hast es (ganz offensichtlich) genau richtig gemacht: Nur auf dein Herz gehört und deine Ziele schriftlich festgehalten. Damit ist der Traum schon so gut wie verwirklicht. :-)

      Ich freue mich total, dass du dein Traum erreicht hast. Magst du uns erzählen, wie dein Umfeld auf dein Vorhaben reagiert hat und wie du damit umgegangen bist? Und vor allem: Was haben sie gesagt, als du deinen Traum tatsächlich verwirklicht hattest?

      Liebe Grüße
      Maike

      • Hallo liebe Maike!
        Vielen Dank für Deine Mail! Hoffe, Dir geht es gut und Du hast eine schöne Zeit!
        Du fragst mich, ob ich dazu etwas berichten kann, wie andere auf mein Erreichtes reagiert haben. Da muß ich etwas weiter ausholen… Ich habe da die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht. Es ist auch nur ein kleiner Kreis, der von meiner Unabhängigkeit weiß. Leider bin ich oft auf Missgunst und Neid gestoßen. Bisher hat mich auch niemand gefragt, wie ich es gemacht habe. Tut mir leid, das hier zu erwähnen! Ich kenne auch nicht so viele Menschen, die ihre Gewohnheiten und vielleicht noch ihr Umfeld ändern würden, denn das halte ich für sehr hilfreich, um Träume zu verwirklichen!
        Liebe Maike, wenn ich jetzt so darüber nachdenke, muß ich unumwunden zugeben, ich weiß zwar nicht, ob das hier her gehört, aber ich habe wahrscheinlich dies alles meinem damaligen „Verhältnis“ zu verdanken. Ich glaube, sie war damals die Einzige, die mich in meinem Tun bestärkt hat. Sie war es auch, die mich dazu gebracht hat Bäume, Quatsch!, Wälder raus zu reisen, Schlappen zu überstehen, über negative Kommentare Anderer zu lächeln. Sorry, klingt jetzt vielleicht blöd, aber es war so und ich kann es auch nicht anders ausdrücken, sobald ich den festen Entschluss gefasst hatte, mein Ziel zu verwirklichen, stand mir, naja, so eine Art Engel zur Seite, ohne daß ich etwas dafür getan hatte.

        Liebe Grüße von Charly

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