Wie du 2017 endlich deine Vorsätze erreichst

Vorsätze

Jedes Jahr kurz vor Silvester habe ich mir immer gerne Vorsätze fürs neue Jahr überlegt. Warum auch nicht? Ich halte Vorsätze, Ziele oder Visionen fürs neue Jahr für sehr sinnvoll. Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit, Altes hinter sich zu lassen und Neuem Eintritt ins Leben zu gewähren. Die Magie von Silvester und Neujahr beginnt schon nach Weihnachten. Pläne werden geschmiedet, das neue Leben ausgemalt und wenn an Silvester um Mitternacht das Feuerwerk losgeht, scheint alles möglich zu sein. Leider bleibt die Magie nicht lange und oft stellen wir schon am 2. Januar fest, dass sich nichts geändert hat – und wohl auch nicht wird.

So zumindest ging es mir immer. Meine Euphorie bezüglich meiner Vorsätze wich dem Alltag und obwohl ich noch hin und wieder an sie dachte, rückten sie immer weiter in die Ferne. Und ganz plötzlich stand das nächste Silvester vor der Tür und ich fühlte mich wie ein Versager, weil ich meine Vorsätze nicht annähernd erreicht hatte. Also nochmal die gleichen Vorsätze fürs neue Jahr gefasst. Die Magie ist schließlich da – und sie verspricht, dass das nächste Jahr ein ganz besonderes wird…

Doch das wurde es nie.

Warum Vorsätze wichtig sind
Leben bedeutet ständige Entwicklung. Stehenzubleiben ist nicht der Sinn des Lebens und zieht uns mehr runter als uns vielleicht bewusst ist. Vorsätze zu fassen ist der Wunsch, weiterzugehen. Über uns hinaus zu wachsen. Mehr zu sein als wie jetzt sind. Da verwundert es nicht, dass die Rückblick auf ein weiteres vergangenes Jahr, in dem nichts passiert ist, ziemlich deprimiert. Wir sind noch genauso wie vor einem Jahr. Stehen vor den gleichen Herausforderungen. Haben die gleichen Probleme und Wünsche. Und das Jahr für Jahr.

Vorsätze sind deswegen so wichtig, weil wir durch sie nach mehr streben. Ohne Vorsätze bleiben wir immer die Alten. Es ist deswegen nicht “schwachsinnig”, Vorsätze zu fassen, sondern notwendig um uns lebendig zu fühlen – vorausgesetzt, wie erreichen sie auch.

Warum du deine Vorsätze bisher nicht erreicht hast
Irgendwann ging mir ein Licht auf. Als ich anfing, mich intensiv mit mir selbst auseinanderzusetzen bemerkte ich einen großen Fehler bei meinen Vorsätzen: Es waren oftmals einfach nicht meine eigenen. Sie passten gar nicht zu mir und meinen Werten. In anderen Fällen ging ich ganz verkehrt an den Vorsatz heran oder ich erwartete zu viel. Diese Erkenntnis änderte alles.

Wenn du deine Vorsätze bisher auch nicht erreicht hast, geht es dir sicher ganz ähnlich. Du läufst Vorsätzen hinterher, die veraltet sind, bestimmte Erwartungen erfüllen oder Bestätigung im Außen holen sollen. Du hast Vorsätze, die nicht kompatibel mit deinem jetzigen Leben sind. Du denkst, wenn du einen bestimmten Vorsatz erfüllst, ist dein ganzes Lebensgefühl ein anderes. Und ein Jahr später stehst du wieder vor den alten Vorsätzen…

Wie du deine Vorsätze endlich erreichst
Vorsätze sind wichtig und ein mächtiges Werkzeug, um uns selbst zu einer besseren Version von uns selbst zu machen. Bevor du also sagst: “Ich mache dieses Jahr keine Vorsätze – ich erreiche sie ja doch nicht!” lies dir diese 5 Punkte durch:

1. Hinterfrage, ob die Vorsätze deine eigenen sind
So oft laufen wir fremden Meinungen hinterher und machen etwas für andere anstatt für uns selbst. Ein solcher äußerer Grund ist allerdings nie so stark wie eine innere Überzeugung. Den Vorsatz umzusetzen fällt dementsprechend schwerer. Erreichen wir ihn nicht, fühlen wir uns aber nicht weniger als Versager, denn oftmals merken wir gar nicht, dass es gar nicht unser eigener Vorsatz war.

Wenn du dir einen Vorsatz nimmst, solltest du daher auch sicher gehen, dass es dein eigener ist. Überprüfe auch deine Vorsätze der letzten Jahre: Sind sie immer aus deinem Herzen gekommen?

2. Überprüfe, ob der Vorsatz zu deinem Leben passt
Nicht alle Vorsätze lassen sich so leicht in unserem Leben umsetzen. Vielleicht gibt es äußere Bedingungen, die das nicht so ohne weiteres zulassen. Vielleicht gibt es auch innere Konflikte.

Wenn du zum Beispiel den Vorsatz hast, jeden Morgen eine Stunde Sport zu machen, aber eh schon um halb 5 aufstehst, um die Schulbrote für deine 4 Kinder zu schmieren, mit dem Hund Gassi zu gehen und dich auch noch selbst für die Arbeit fertig machen musst, lassen die äußeren Umstände nicht zu, dass du deinen Vorsatz auch umsetzt. Das bedeutet entweder, dass du die äußeren Bedingungen anpassen musst oder, dass du deinen Vorsatz nochmal überdenken solltest. Oder beides.

3. Mach dir bewusst, was du vom Vorsatz erwartest
Von manchen Vorsätzen hatte ich viel größere Erwartungen als sie tatsächlich hätten erfüllen können. So sollte der ein oder andere Vorsatz ein bestimmtes Gefühl in mir auslösen. Statt des Vorsatzes war es also eigentlich das Lebensgefühl, dass ich anstrebte. Das allein ist ja nicht verkehrt. Aber wenn der Vorsatz diesen Ansprüchen nicht genügen kann, verlieren wir ihn schneller als wir gucken können.

4. Visualisiere deine Vorsätze
Wenn du dich versichert hast, dass deine Vorsätze die richtigen für dich sind, solltest du dich an die Umsetzung machen. Niemals sollten wir dabei die Macht der Visualisierung unterschätzen. Durch die Visualisierung unserer Wünsche und Vorsätze prägen wir sie und das Gefühl, sie bereits erreicht zu haben, direkt in unser Unterbewusstsein – dem Schlüssel für das Erreichen der Ziele.

Wenn du täglich deine Vorsätze vor Augen hast, erreichst du sie einfacher und oftmals auch schneller. Mach dir zum Beispiel ein Vision Board, auf das du Fotos deiner Vorsätze klebst und das du täglich anschaust – am besten gleich morgens und auch gerne nochmal direkt vor dem Schlafen.

5. Mach dir einen Plan
Viele Vorsätze scheitern daran, dass wir sie zu wage formulieren. “Mehr bewegen!” etwa. Toll! Aber was heißt das konkret? Formulier deinen Vorsatz ganz genau und dann setz dir Zwischenziele. So hast du regelmäßig einen kleinen Erfolg, der dich immer weiter anspornt.

Statt des Vorsatzes “Mehr bewegen!” könntest du dir das Ziel setzen, bis zum Ende des Jahres im Monat 600.000 Schritte zu gehen – das entspricht einer täglichen Schrittzahl von 20.000. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt du dir Zwischenziele. Im Januar etwa könntest du dir das Monatsziel von 186.000 Schritten setzen und auch dieses Ziel weiter runterbrechen. 186.000 Schritte im Januar macht 6.000 am Tag bzw. 42.000 in der Woche. Das hört sich doch gleich viel machbarer an, oder?

Es macht auch Sinn, dir feste Zeiten zu setzen, um eine gewisse Routine anzueignen. Schreib soetwas wie einen Termin in deinen Kalender:

Montag, 16. Januar
13:30 Mittagessen
14:00 Spaziergang
14:30 Meeting

Und wenn doch mal der Schweinehund durchkommt? Dann nutzt du die Macht der Visualisierung. Entweder schaust du auf dein Vision Board, wenn du es zur Hand hast oder du gibst dich einem kurzen Tagtraum hin, indem du dir ganz genau vorstellst, wie es sich anfühlt, deinen Vorsatz zu erreichen. Mit diesem Gefühl im Herzen ist es schwer für den Schweinehund, uns zurückzuhalten.

Erreiche endlich deine Vorsätze
Ich möchte, dass du ausbrichst aus deinem üblichen Trott. Ich möchte, dass du über dich hinaus wächst und 2017 zu DEINEM Jahr machst. Du hast es in der Hand, dein Leben so zu gestalten, wie DU willst.

Dieses Jahr habe ich ein ganz besonderes Angebot für dich: Ich unterstütze dich dabei, deine Vorsätze zu erreichen. Lass uns gemeinsam deine Vorsätze analysieren und den Grundstein dafür legen, dass du deine Vorsätze auch erreichst – für ein 2017, auf das du gern zurück blickst:

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4 thoughts on “Wie du 2017 endlich deine Vorsätze erreichst

  1. Liebe Maike!
    Ich habe mich direkt zum Newsletter angemeldet, weil mir deine Themen so gut gefallen! Ich schreibe über Ähnliches und würde mich ebenso über deine Besuches und kompetenten Kommentare freuen :)
    Was mir an diesem Beitrag besonders gut gefällt, abgesehen von den praktischen Tipps – Plan – Visualisierung ect – ist dass du auch darauf verweist zu hinterfragen, welche Sehnsucht oder welche Motivation sich hinter dem Wunsch verbergen!
    Wunderbar – vielen Danke – lg Melanie http://www.honigperlen.at

    • Hallo Melanie!
      Wow, das ist ja toll – darüber freue ich mich :-)
      Danke auch für dein Feedback bzgl. des Artikels. Es ist immer gut zu hören, was genau am Artikel gut war.

      Klar, ich schaue gerne mal bei dir vorbei und werde sicher auch den ein oder anderen Kommentar hinterlassen. :-)

      Viele Grüße
      Maike

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