Warum Essen so wichtig ist

China-Nudeln

Manche Menschen schwören darauf, so wenig wie möglich zu essen um abzunehmen oder ihr Gewicht zu halten. Dabei behandeln sie das Essen als einen Feind und Hindernis auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht. Die Folge ist Unzufriedenheit, wenn man etwas so Essentielles zu streichen versucht und trotzdem bringt es nicht den gewünschten Erfolg. Nicht zuletzt ist es auch nicht besonders gesund. Wie ernährt man sich also am besten? Als kleinen Leitfaden erfahrt ihr heute, wie ich mich ernähre und warum regelmäßiges Essen so wichtig ist.

Mit einem gesunden Frühstück in den Tag starten
Ich frühstücke jeden Tag. Damit fülle ich nicht nur meine Energiereserven wieder auf. Es ist auch ein Ruhemoment, in dem ich mir noch keine Gedanken um die Aufgaben des Tages machen muss. Ich genieße das Frühstück und kann anschließend voller Energie starten. Der Morgen wird mir zu hektisch, wenn ich aus dem Bett steige und quasi sofort loslegen muss.

Mit einem Frühstück läute ich den Tag sanft ein. Dafür lohnt es sich auch, etwas früher aufzustehen. Vor jedem Frühstück trinke ich zunächst ein großes Glas warmes Wasser. Dann greife ich je nach Jahreszeit zu warmen Frühstück wie Getreidebrei oder Rührei, oder zu kaltem Frühstück, etwa Müsli. Auch mit selbstgemachten grünen Smoothies lässt sich der Tag gut beginnen. Grüne Smoothies sind auch eine gute Energiequelle für Menschen, die morgens nicht so großen Hunger haben und sich nur schlecht zu einem festen Frühstück durchringen können. Durch das Frühstück wird der Stoffwechseln in Gang gebracht und der Körper kann gleich morgens seine Arbeit aufnehmen.

Lieber 3 große oder 5 kleine Mahlzeiten?
Viele stellen sich wohl die Frage, was besser ist. Eine eindeutige Antwort gibt es darauf nicht. Auch Forscher sind sich immer noch uneins. Obwohl ich regelmäßig essen muss, sind mir selbst fünf Mahlzeiten normalerweise zu viel. Ich brauche ein üppiges Frühstück und ein ebensolches Mittagessen. Meine Portionen fallen dementsprechend groß aus, dafür bin ich aber auch lange satt. Esse ich weniger in mehreren kleinen Mahlzeiten, bekomme ich Bauchschmerzen. Das ist bei jedem anders, manche bekommen vielleicht von großen Portionen Bauchweh. Ich esse also meistens drei bis vier Mahlzeiten am Tag und auch abends esse ich noch Kohlenhydrate.

Im Grunde muss du für dich selbst herausfinden, wie du am besten isst. Wichtig ist dabei aber, dass du weder isst, obwohl du keinen Hunger hast, noch dass du hungerst. Denn, darin sind sich die Spezialisten einig, man sollte mindestens drei Mahlzeiten am Tag essen. Auch (oder gerade) wenn du abnehmen möchtest, musst du essen. Zumindest der Grundbedarf muss gedeckt sein, also der individuelle Kalorienverbrauch einer Person im Ruhezustand (hier berechnen). Isst du dauerhaft weniger, beispielsweise um abzunehmen, baut der Körper mit der Zeit nicht nur Muskelmasse zur Energiegewinnung ab, er setzt automatisch mehr Fett an, um die Durststrecke besser zu überstehen. So stagniert das Gewicht bei einer Diät irgendwann oder geht sogar wieder nach oben. Deswegen rate ich jedem, egal ob du das Gewicht halten oder reduzieren willst: Iss unbedingt ausreichend!

Denn neben den negativen Auswirkungen für den Körper, macht Hungern auch noch unglücklich. Viele greifen aus Hunger zwischendurch zu ungesunden Snacks wie Teilchen vom Bäcker oder essen aus einer plötzlichen Unterzuckerung heraus Schokolade. Oder sie essen beim Abendbrot umso mehr, was den Körper überfordert. Oftmals ist in einer solchen Ernährung eher selten Platz für Gemüse und Vollkorngetreide, Fast Food wird frisch zubereiteten Speisen vorgezogen.

Nachmittags Kaffee und Kuchen und abends fasten?
Gerade jetzt in der Adventszeit locken überall duftende Kekse und Weihnachtsgebäck. Was also tun, wenn man am Adventssonntag mit der Familie oder Freunden zusammen kommt und ausgiebig Weihnachtsleckereien isst? Oft höre ich dann: “Heute esse ich nichts mehr!” Oder: “Ich habe extra nichts zum Mittag gegessen.” Das kann man sicher mal machen, sollte aber nicht zur Gewohnheit werden.

Um dem Körper wichtige Nährstoffe und Vitamine zuzuführen, ist es sinnvoll, abends trotzdem noch wenigstens etwas Gemüse zu essen. Vielleicht in Form von Suppe, wenn man nichts mehr kauen möchte. Aber grundsätzlich ist das Ausfallenlassen von vollwertigen Mahlzeiten zu Gunsten von süßem Gebäck weniger optimal. Vor allem, wenn man das Mittagessen ausfallen lässt, greift man danach umso beherzter nach dem Keksteller, denn man hat ja vorher gespart. Süßes Gebäck ist für mich immer ein leckerer Zusatz. Ich esse es aber nie aus Hunger, denn dann schlage auch ich oft hemmungslos zu bis mein Hunger gestillt ist. Ein Mittagessen bewahrt mich davor. Außerdem (und das vergessen viele) macht es nicht dick, mal einen Tag mehr zu essen als sonst.

Mit gutem Essen gesund bleiben
Ich koche so oft es geht selbst. Weil es mich entspannt und weil ich dann genau weiß, was ich gerade esse. Mit unserer Ernährung können wir so viel steuern. Sie kann uns gesund halten, leistungsfähiger und glücklicher machen. Essen bringt Menschen zusammen und fördert Geselligkeit. Essen ist kein Feind, auch nicht wenn man abnehmen will. Die falsche Ernährung schadet dem Körper und dem Geist sehr. Die Gene spielen nicht eine so große Rolle, wie man vielleicht vermuten würde. Tatsächlich kommen die Gene erst dann ins Spiel, wenn wir unsere Ernährung vernachlässigen und somit den Organismus und das Immunsystem schwächen. Das macht es Krankheiten leicht, sich auszubreiten.

Gute Ernährung ist wichtig und unumgänglich um ein gesundes und vitales Leben zu führen und nur wer genug (!) und ausgewogen isst, kann seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen.

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