Warum ich unzufrieden mit mir bin (und was jetzt anders wird)

Unzufrieden

So. Schon ist der erste Monat des Jahres rum. Ich war vor Silvester der festen Überzeugung, dass 2018 großartig wird. Das bin ich immer noch. Aber: Der erste Monat des Jahres war nicht viel anders als das ganze letzte Jahr. Meine Euphorie war und ist riesig. Aber gebracht hat mir das bis jetzt nichts. Jetzt habe ich es satt. Und ich habe Angst. Ich habe Angst, dass 2018 auch plötzlich vorbei ist und ich nicht einen Bruchteil von dem geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe.

Ich bin ganz ehrlich: Ich habe bisher bei weitem noch nicht das Potential aus mir herausgeschöpft, was in mir steckt. Da geht definitiv noch mehr. Viel mehr. Ich habe es satt, mittelmäßig zu sein. Ich möchte nicht in einem Jahr fast der gleiche Mensch sein, der ich heute bin.

Letztes Jahr habe ich viel gelernt. Ich habe mich weiterentwickelt und hatte wichtige Erkenntnisse. Aber ich bin heute nicht der Mensch der ich hätte sein können und der ich sein wollte. Ich habe nicht das Netzwerk aufgebaut, das ich mir wünschte. Ich habe nicht so viele Artikel veröffentlicht, wie ich wollte. Mein Blog hat bei weitem nicht die Reichweite, die ich mir vorstellte. Ich habe nicht so viele fremde Orte besucht, wie ich gerne hätte.

Es wäre noch so viel mehr gegangen. Dabei lag es nicht an den Umständen oder Möglichkeiten. Es lag an mir. Punkt. Meine Gewohnheiten, meine Denkweise, haben dafür gesorgt, dass ich nicht mein volles Potential entfaltet habe.

Und jetzt reicht’s. Ich will mehr. In mir ist der dringende Wunsch, zu wachsen. Richtig zu wachsen. Mich für meine Herzensthemen einzusetzen. Noch mehr zu lernen, mehr Menschen kennenzulernen, mehr zu unternehmen.

Deswegen ist mein Wort des Jahres nicht, wie ich die ganze Zeit dachte, Fokus, sondern Wachstum. In jeder Hinsicht.

Wir alle können so viel mehr sein
Es ist bequem, alles zu lassen, wie es ist. Und es ist verdammt einfach. Es erfordert bei weitem weniger Mühe, abends auf der Couch unsere Lieblingsserie zu schauen als rauszugehen und etwas zu erleben. Es ist gemütlich und es fühlt sich vertraut an. Aber wenn wir mal ehrlich sind, kann es das am Ende nicht gewesen sein.

Ganz im Ernst: Wenn ich 80 bin, möchte ich, dass meine Enkel auf dem Schulhof erzählen, wie cool ihre Oma ist und wie viel sie bewegt hat in der Welt. Ich möchte einen Fußstapfen hinterlassen. Und das schaffe ich nicht, indem ich die nächsten Jahre so weiter lebe, wie ich es bisher gemacht habe.

Ich möchte wachsen. Ich möchte mehr sein.

Auch du kannst mehr sein, wenn du willst.

Wenn du nicht willst, ist das auch okay. Aber wenn auch nur ein winziges Fünkchen in dir denkt, dass das nicht alles gewesen sein kann, hör auf dir einzureden, alles wäre gut. Denn dieses winzige Fünkchen, das vielleicht nur eine Sekunde lang da war, ist die Stimme deines Herzens. Und dein Herz lügt nicht. Dein Herz kennt dich. Dein Herz weiß, was dich erfüllen würde und wozu du fähig bist.

Das Herz ist in der Lage, dich zu einem Leben zu führen, das sich dein Verstand nicht mal vorstellen kann.

Mein neues Projekt: Spring of Vitality backstage
Ich möchte Monat für Monat alles geben. Für die Ziele, die ich mir für 2018 gesetzt habe, ist das auch dringend nötig. Und ich möchte dir die Möglichkeit geben, hinter die Kulissen zu blicken und mich so noch besser kennenzulernen und gleichzeitig motiviert und inspiriert zu werden.

Einmal im Monat wird es daher in Zukunft einen Rückblick hier auf dem Blog geben. Ich werde mit dir teilen, welche neuen Orte ich besucht habe, wie ich meine Komfortzone verlassen habe, was meine größten Erfolge und Erkenntnisse waren, ob ich ungeliebte Gewohnheiten verändern konnte, wo ich gestrauchelt bin und viel mehr. Ich möchte einfach echt sein und dich daran teilhaben lassen.

Verfolgen kannst du meinen Weg übrigens auch in den Stories bei Instagram und Facebook.

2018, ich komme!
2018 wird großartig! Ich freue mich. Und noch mehr würde ich mich freuen, wenn du dich ebenfalls entscheidest, zu wachsen. Vielleicht machst du bei der ein oder anderen Monats-Challenge mit. Vielleicht nimmst du endlich das Projekt in Angriff, das schon so lange in deinem Kopf herumspukt. Vielleicht stellst du dich deiner größten Angst.

Was auch immer es ist: Lass es mich wissen! Gemeinsam macht Wachstum noch mehr Spaß!

Auf ein grandioses Jahr 2018!


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4 thoughts on “Warum ich unzufrieden mit mir bin (und was jetzt anders wird)

  1. Liebe Maike,

    gerade habe ich mal wieder geschaut, was du so treibst:-). Und da kam mir dein Artikel sehr entgegen, denn ich habe Ähnliches während des Januars erlebt und empfunden. Da war auch Unzufriedenheit in mir, bestimmte Dinge gingen mir nicht schnell genug, ich wollte diverse Schreibprojekte anschieben und habe mich dann verzettelt. Auch wollte ich an meinen Erfolg vom Ende des Vorjahres anknüpfen, als erstmalig ein Artikel von mir in der November-Print-Ausgabe des wie ich finde – wertvollen Maas-Magazins erschien.
    Nun durfte ich lernen: Es gibt auch mal gefühlte Stagnation, Plateau-Phasen, doch in der Regel sortiert sich in diesen Zeiten einiges und kann in Folge wieder neu sprießen.
    Bei meiner liebgewonnenen Gwynnefer Kinne las ich, gute Ideen werden ausgebrütet. Ziele benötigen einen geschützten, nährenden Raum und Zeit, um heranzuwachsen und zu reifen. Diese Worte taten mir gut.
    Und nun bin ich dank des “Weißen Tantra Yogas” gestärkt und fühle Aufschwung. Mal sehen, wohin das Leben mich treibt.

    In diesem Sinne, herzliche Grüße sendet
    Carolin

    • Hallo Carolin,
      das mit dem verzetteln kommt mir sehr bekannt vor – so ging es mir irgendwie das komplette letzte Jahr. Ich wollte ganz viel auf einmal – und am Ende hatte ich gar nichts.

      Ich stimme dir vollkommen zu: Es gibt immer Phasen, in denen Stagnation vorherrscht. Das ist normal und auch ich halte diese Phasen für wichtig. Wenn diese Phasen aber überwiegen, läuft definitiv was falsch. Ich freue mich, dass du dich auch wieder im Aufschwung befindest. In diesen Zeiten scheint einem immer ganz besondern die ganze Welt offen zu stehen. Ich liebe das!

      Viele liebe Grüße
      Maike

  2. Hallo liebe Maike,
    ich muss gestehen, Beiträge dieser Art lese ich auf Blogs fast am liebsten. Denn sie zeigen, dass nicht immer alles rund läuft; man aber trotzdem nicht aufgibt.
    Deinen Absatz ab “Aber ich bin heute nicht der Mensch der ich hätte sein können…” hätte von mir sein können. Ich fühle genau dasselbe – und deshalb habe ich mir vorgenommen, in diesem Jahr an all diesen Dingen zu arbeiten.

    Du findest du deinen Weg. Je mehr man sich ausprobiert, desto sicherer findet man die richtige Richtung. Da bin ich ganz sicher.
    Ich freue mich jedenfalls, dich auf deinem Weg weiterhin begleiten zu dürfen.

    Liebe Grüße,
    Chrissi

    PS: Ein spontaner Gedanke: Vielleicht starten wir ja mal gemeinsam eine Challenge…? :)

    • Liebe Chrissi,
      ja, ich lese solche Beiträge bei anderen auch ziemlich gerne. Sie sind so motivierend und zeigen: Ich bin nicht allein mit meinen Gedanken und Gefühlen. Das war sicher auch ein Grund, warum ich ihn geschrieben habe. Ich habe in diesem Jahr mehr denn je den Anspruch an mich, ehrlich zu sein. Wirklich ehrlich. Zu mir und zu meinen Lesern. Ich möchte keinen falschen Eindruck vermitteln.

      Ich finde deine Idee einfach klasse und ich finde, sie passt wunderbar zu unseren Zielen und Vorstellungen für dieses Jahr. Darüber sollten wir dringend reden. :-)

      Viele Grüße
      Maike

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