Wie du es endlich schaffst, weniger auf dein Smartphone zu schauen

Smartphone

Ich persönlich finde das Smartphone ja ziemlich praktisch. Eigentlich kann es alles. Und genau aus diesem Grund ist es auch so gefährlich. Wir haben es ständig bei uns. Ich auch. Das allein ist erstmal gar nicht so schlimm. Viel schlimmer ist das “Ich schaue mal kurz…”. Hand aufs Herz: Wie kurz ist dieses “kurz” tatsächlich? Und vor allem: Wie häufig am Tag passiert das? Ich dachte lange, ich wäre immun gegen den Reiz, ständig aufs Smartphone zu schauen. Ich irrte mich.

Warum der Blick so oft aufs Smartphone wandert
Es gibt verschiedene Gründe, aufs Smartphone zu blicken. Klar, um Nachrichten zu checken oder eine Busverbindung rauszusuchen. Das sind die oberflächlichen Gründe. Warum wir aber wirklich aufs Smartphone blicken hat viel tiefere Gründe, die uns auf den ersten Blick gar nicht so bewusst sind.

1. Angst, etwas zu verpassen
Mal eben kurz What’s App checken, Mails, Facebook, Tagesschau. Könnte ja was Neues geben. Der Drang, nichts verpassen zu wollen und überall mitzumischen, egal, wo wir uns gerade befinden, geht vor allem mit meiner Generation und allen Generationen danach Hand in Hand. Aber auch bei älteren Menschen sehe ich immer öfter, wie die Hand sofort zum Smartphone zuckt, sobald ein “Ping” ertönt.

Wie ich neulich lernte, wurde sogar eine Bezeichnung für dieses Phänomen geschaffen: FOMO – Fear of missing out, also die Angst, etwas zu verpassen.

Eigentlich gibt es das Phänomen FOMO schon deutlich länger als es Smartphones gibt. Denk mal an die Postkutschen, die stets freudig erwartet wurden, weil sie Neuigkeiten aus aller Welt mitbrachten. Die Postkutsche verpassen? Für viele schon damals undenkbar.

Heute haben wir unsere Postkutsche direkt in unserer Hosentasche.

2. Gewohnheit
Sicher hast du auch das ein oder andere Ritual, auch wenn es dir bisher gar nicht so bewusst war. Vielleicht nimmst du das Handy immer zuallererst in der Mittagspause in die Hand, vielleicht direkt morgens nach dem Aufwachen, vielleicht sobald du in der Bahn sitzt oder auf dem Klo.

Du hast dir eine Routine geschaffen, die dafür sorgt, dass dein Griff zum Handy ganz automatisch erfolgt. Es ist wie der abendliche Griff zur Zahnbürste. Du entscheidest dich nicht bewusst dafür, du machst es einfach – weil du es immer machst. Das Gehirn liebt Gewohnheiten.

3. Sicherheit
Oft beobachtet: Jemand ist inmitten einer Gruppe von Menschen und hat den anderen offenbar nichts zu sagen. Vielleicht ist die Stille unangenehm, vielleicht die Situation an sich. Das betrifft vor allem introvertierte oder schüchterne Menschen.

Als guter Halt und Sicherheit dient da das Smartphone. Es ist als würden wir uns an einen anderen Ort beamen. Was um uns herum geschieht, ist gar nicht mehr wichtig, denn wir sind ja bereits an einem anderen Ort.

4. Langeweile
Klar, zum Überbrücken von Wartezeiten oder Momenten, in denen wir einfach nichts mit uns anzufangen wissen, ist es praktisch, ein Smartphone in der Tasche zu haben. Denn ganz plötzlich ist die Langeweile Geschichte. Klingt ja ganz nett, ist aber eigentlich scheiße. Warum, erfährst du weiter untem im Text.

5. Sozialer Druck
Wir leben in einer Welt, in der viele Menschen es nur schwer ertragen, zu warten. Nachrichten und Mails werden in Echtzeit zugestellt – und sollen gefälligst mindestens so schnell beantwortet werden. Von uns wird erwartet, ständig erreichbar zu sein. Wenn wir es nicht sind, gibt es lange Gesichter. Noch längere, wenn der Absender sieht, dass wir die Nachricht schon längt gelesen haben, aber einfach nicht antworten. Wir stehen unter Druck, auch alle Nachrichten möglichst schnell zu beantworten – egal in welcher Situation.

Übrigens führt auch diese Gewohnheit unter anderem auch dazu, dass unser Alltag so stressig geworden ist. Wie du das umgehst und noch mehr Tipps um deinen Alltag zu entstressen, findest du in diesem Artikel.

6. Bestätigung
Du hast ein Bild von dir bei Facebook gepostet und nun? Freust du dich über jeden Like, über jeden Kommentar zu diesem Bild. Das Gefühl, anerkannt zu werden, gibt dir einen kurzen Moment der Befriedigung – schließlich ist uns Anerkennung bereits seit unserer Kindheit ein großes Bedürfnis.

Alle 5 Minuten checkst du nun, ob noch ein Like dazu gekommen ist. Wenn ja, freust du dich wie bolle (für etwa 3 Sekunden), wenn nicht, bist du enttäuscht (solange bis das nächste Like kommt).

7. Wunsch nach Abenteuer
Die Online-Welt ist ein großartiger Ort, um unser Leben interessanter und bunter erscheinen zu lassen. Wir sehnen uns nach spannenden Orten und lustigen Anekdoten, nach persönlicher Entwicklung und unglaublichen Abenteuern. All das finden wir in unserem Smartphone.

Warum du aufhören solltest, so oft auf dein Handy zu schauen
Es gibt so viele Gründe, das Smartphone öfter mal links liegen zu lassen:

1. Du entfernst dich von den Personen, die bei dir sind
Du bist gerade in einem Gespräch und “Pling” kommt eine Nachricht. Was tust du? Zumindest hörst du weniger aufmerksam zu, weil du in Gedanken abgelenkt bist und dich fragst, was das für eine Nachricht war. Vielleicht ist sie ja wichtig. Ja, vielleicht.

Vielleicht war es aber auch eine Mail von jemandem, der dich zu einem diskreten Seitensprung einlädt.

Wie fühlst du dich, wenn du dich mit jemandem unterhältst und du plötzlich nur noch mit dem Scheitel dieser Person sprichst, weil sie auf ihr Smartphone schaut? Gewertschätzt? Hast du das Gefühl, die Person findet interessant, was du sagst?

Oder bist du verunsichert, enttäuscht oder sogar verärgert?

Eben!

2. Du verlierst den Bezug zur Gegenwart und vergisst, zu leben
Wann immer du auf dein Handy guckst, reißt du dich völlig aus der Gegenwart. Wenn du gerade arbeitest, brauchst du erstmal eine gewisse Zeit, um nach dieser Unterbrechung wieder reinzukommen.

Auch, wenn du nicht arbeitest, entfernst du dich vom Hier und Jetzt. Du bist nicht präsent, sondern wo ganz anders. An schönen Stränden, inmitten einer Feier mit deinen Freunden oder zwischen Poltikern im Bundestag, die Zeitung lesen sich gespannt anhören, was Frau Merkel zu sagen hat.

Du bist überall, nur nicht hier. Dabei, und das ist das Schlimme, findet das Leben ausschließlich hier statt.

Vielleicht hast du das Gefühl, überall ein bisschen mitzumischen. Am Ende aber warst du nirgends.

Du erzählst in 30 Jahren niemandem von den Hawaii-Fotos deiner Facebook-Freundin oder dass ein Politiker des Plagiats beschuldigt wurde.

Du erzählst nur Dinge, die du erlebt hast. Erleben kommt von leben. Die Dinge, die dein Leben ausmachen, all die kleinen und großen Dinge, sind die Dinge, die dich lebendig fühlen lassen.

Und ein Smartphone gehört nicht dazu.

3. Du bekommst das Gefühl, dein Leben wäre langweilig
Die Welt wirkt unglaublich spannend durch die Augen des Smartphones. Jeden Tag werden wir bombadiert mit Dingen, die unser eigenes Leben einfach nur öde erscheinen lassen. Wir vergleichen uns unweigerlich, fragen uns, ob wir nicht doch lieber zu der Party hätten mitgehen sollen, die so lustig zu sein scheint. Wir hinterfragen uns selbst und unsere Entscheidungen. Das ist zunächst nicht schlecht, denn Selbstreflexion ist der Schlüssel zu dem Leben, das voll und ganz zu uns passt.

Aber auch nur, wenn wir dementsprechend handeln.

Wenn wir uns selbst in Selbstmiteid baden bringt es uns reichlich wenig – alles, was wir bekommen ist eine innere Wut auf uns selbst und unser Leben.

4. Du riskierst Fehlhaltungen
Auch die körperlichen Folgen sollten wir nicht außer Acht lassen. Die Position, die wir mit dem Smartphone in der Hand einnehmen ist einfach schlecht. Kopf nach unten, Nacken gestreckt, Schultern oftmals nach oben gezogen. Das führt früher oder später unweigerlich zu Verspannungen, auf Dauer kann es sogar zu Haltungsschäden wie einem Rundrücken führen.

5. Du störst deinen Schlaf
Das blaue Licht, das vom Smartphone ausgeht, ist dem UV-Licht sehr ähnlich und gaukelt so dem Gehirn vor, es wäre immer noch Tag. Somit wird die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin behindert, welches unseren Körper langsam zur Ruhe kommen lässt. Schlafstörungen und sogar Krankheiten wie Krebs werden dadurch begünstigt.

Mehr darüber erfährst du in dieser Podcast-Episde: Wie du es schaffst, morgens besser aufzustehen

6. Du vertrödelst deine wertvolle Lebenszeit
Laut einer Studie benutzt der durchschnittliche Nutzer sein Smartphone 1500 Mal pro Woche, 214 Mal pro Tag. Noch aussagekräftiger ist diese Zahl: 3 Stunden und 16 Minuten am Tag. Das ergibt fast 23 Stunden pro Woche. 23 Stunden! Beinahe ein ganzer Tag pro Woche (!) geht für etwas drauf, das uns vermutlich zu 90 % weder im Leben weiterbringt, noch glücklicher macht (eher im Gegenteil).

7. Du verlernst, mit dir allein zu sein
Toll, oder? Dank des Smartphones müssen wir uns gar nicht mehr mit uns selbst beschäftigen. Das kommt all denen zu Gute, die sich eh nicht sonderlich mögen.

Spaß (der eigentlich trauriger Ernst ist) beiseite.

Wir brauchen die Zeit mit uns selbst. Stille. Innere Einkehr. Raum für Erkenntnisse. “Wer nach außen schaut, träumt. Wer nach innen blickt, erwacht” ist ein wundervolles Zitat von Carl Gustav Jung. Wir müssen nach innen blicken, um uns selbst zu sehen.

Das funktioniert aber nicht, solange wir von Außen pausenlos Eindrücke bekommen. Wir können uns von Außen Inspirationen holen, aber die eigentliche Arbeit passiert in unserem Innern. Dafür brauchen wir Zeit. Zeit mit uns allein.

Natürlich ist es leicht, sich mit dem Smartphone abzulenken. Auf Dauer aber ist das der schmerzhaftere Weg, denn wir verlernen, uns selbst zuzuhören. Wir erkennen nicht mehr, wer wir sind. Wir werden jedermann und niemand.

Wie du es schaffst, endlich weniger auf dein Smartphone zu schauen
Ich hoffe, du sitzt nun schon auf heißen Kohlen, um endlich zu erfahren, wie du es schaffst, weniger auf dein Handy zu schauen. Here we go:

1. Besorg dir eine Uhr
Viele Menschen nutzen ihr Smartphone inzwischen als Uhr. Warum auch nicht, es ist ja eh da und wir haben es eh eigentlich immer dabei. Oftmals bleibt es aber nicht beim Ablesen der Zeit, vor allem nicht, wenn wir eine neue Nachricht erhalten haben. “Wenn ich jetzt eh schon am Handy bin…” – kommt dir das bekannt vor?

Eine gute, bodenständige Armbanduhr bewahrt dich davor. Wenn du “nicht so der Uhrentyp” bist, gibt es auch superschöne Uhrenketten oder Taschenuhren (ernsthaft!).

2. Stelle Ton, Licht und Vibration aus
Ich habe bei allen Diensten, die mir irgendwie Nachrichten schicken, jegliches Signal ausgestellt. Kein penetrantes Blinken, kein dröhnendes Vibrieren, kein nerviges Zwitschern stören den jetzigen Augenblick.

Einzig und allein über Anrufe werde ich per Ton informiert.

“Und wenn irgendwas Wichtiges ist?” – Wenn irgendwas richtig Wichtiges sein sollte (was jetzt nicht besonders oft vorkommt, was auch du zugeben musst), wird derjenige, der dir die Nachricht überbringt, wohl kaum eine Whatsapp-Nachricht senden.

Würdest du das tun?

3. Mach dir klar, dass du nichts verpasst
Nichts, rein gar nichts kann dein Smartphone dir bieten, was nicht auch in der echten Welt zu finden ist. Werde dir bewusst darüber, dass das echte Leben nur in der echten Welt stattfindet. Du denkst, du würdest etwas verpassen, wenn du 2 Stunden nicht auf dein Handy schaust? Dann frag dich doch mal, wie viel du von deinem Leben verpasst, weil du auf dein Handy schaust.

4. Durchbreche deine Gewohnheiten
Ich habe es schon erwähnt: Unser Gehirn liebt Gewohnheiten, weil es beim Ausführen von Routinen nicht groß nachdenken muss und deswegen weniger Energie verbraucht. Es krallt sich also mit aller Kraft an all unsere Gewohnheiten. Es ist nicht einfach, Gewohnheiten zu ändern, aber machbar. Wenn du wirklich weniger auf dein Handy schauen willst, hast du schon gute Voraussetzungen, dein Gehirn zu schlagen.

Mach dir immer, wenn dein Griff ganz automatisch zum Handy geht bewusst, dass dies nur durch dein faules (man könnte auch sagen: effizientes) Gehirn ist. Nicht DU triffst in diesem Augenblick die Entscheidung, sondern dein Gehirn.

Möchtest aber nicht eigentlich DU über dein Leben bestimmen?

5. Such dir eine Alternative, wenn du dich langweilst
Wirklich herausfordernd wird es in Situationen der Langeweile. Warum nicht einfach mal kurz aufs Handy schauen? Wenn du das willst und du auch nur so lange draufschaust wie es dir keine Energie zieht, ist alles gut.

Wenn du aber dran klebenbleibst und doch viel mehr nachschaust als du eigentlich wolltest, bist du auf dich selbst reingefallen.

Such dir Alternativen, wenn du dich langweilst. Nimm dir ein Buch mit und lies stattdessen. Achte auf deinen Atem und komme so ein bisschen zur Ruhe. Unterhalte dich mit anderen Menschen. Es gibt zig Sachen, die du machen kannst anstatt aufs Handy zu schauen (ging vor 20 Jahren ja auch noch).

6. Benutze so oft es geht den Flugmodus/schalte die mobile Datennutzung aus
Über Nacht schalte ich grundsätzlich den Flugmodus ein – oftmals schon am frühen Abend, damit ich nicht nochmal verführt werde. Auch tagsüber empfielt es sich, den Flugmodus anzuschalten oder wenigstens die mobile Datennutzung zu unterbinden, damit zwar noch Anrufe durchkommen, aber nichts aus dem Internet.

Es ist nunmal so: Die Ablenkungen und das, was das Smartphone so reizvoll macht, lauern hauptsächlich online.

7. Ruf die Menschen an, statt ihnen zu schreiben
Eine Nachricht zu tippen dauert lange. Wesentlich länger als einfach mal kurz anzurufen und die Frage zu stellen, die wir haben. Darüber hinaus bekommst du so die Antwort sofort und stierst nicht die ganze Zeit in voller Erwartung auf dein Handy.

Alternativ kannst du auch eine Sprachnachricht sprechen – geht sogar noch schneller als ein Telefonat. Dort bekommst du nicht sofort eine Antwort, deswegen:

8. Sei dir bewusst darüber, dass andere Menschen Besseres zu tun haben, als dir zu antworten
Ja, klingt hart. Aber wenn du zu den Menschen gehörst, die am liebsten alle paar Minuten ihr Handy nach einer Antwort (oder zwei blauen Haken) checken, lass mich dir sagen: Niemand wartet darauf, dass du ihm schreibst. Wenn du nicht sofort eine Antwort bekommst, dann nicht, weil derjenige dich nicht mag oder dich ärgern will, sondern einfach deshalb, weil er gerade Besseres zu tun hat.

Du möchtest auch endlich weniger auf dein Handy schauen, also gesteh es allen anderen auch zu.

Also entspann dich und sei nicht die Person, die von anderen erwartet, sich schnell zu melden. Wenn du weniger auf dein Handy schaust, fällt dir das auch gar nicht auf.

9. Lösche alle überflüssigen Apps
Dazu gehören zum Beispiel alle Apps, die dazu dienen, “die Zeit irgendwie rumzukriegen”, etwa Spiele. Können lustig sein, aber wenn du stundenlang vor Handyspielen sitzt, ist es irgendwie nicht mehr so lustig.

10. Stelle Benachrichtigungen in der Statusleiste aus
Wenn nichts da ist, weißt du auch nicht, dass du etwas empfangen hast. Du musst erst in die App reingehen, um das herauszufinden. Die Hürde ist größer und plötzlich kommt dir das gar nicht mehr so wichtig vor.

11. Überprüfe, was du übers Smartphone konsummierst
Ist dir bewusst, dass unser Medienkonsum darüber entscheidet, wer wir sind. Du solltest dich also immer fragen: Möchte ich diese Person sein, zu der mich diese Informationsquelle macht?

Hier kommst du zu einem meiner wichtigsten Artikel: Wie Medien dein Leben beeinflussen (und wie du das für dich nutzen kannst).

12. Special Tipp: Lösche ALLE Apps von deinem Smartphone
Dieser Tipp ist extrem. Ausprobiert habe ich ihn noch nicht, aber dass er seinen Zweck erfüllt, bezweifle ich keine Sekunde. Die Idee: Lösche alle Apps, vor allem Social Media Apps, von deinem Handy. Willst du schauen, was es so Neues gibt, musst du die App zunächst installieren.

Ziemlich großer Aufwand, um “mal kurz” Instagram abzuchecken, oder?

Eben! Deswegen ist er auch so effektiv.

Den Tipp habe ich übrigens von der wundervollen Melyssa Griffin – so hat sie es geschafft, ihren Social Media-Konsum in den Griff zu bekommen.

Lebe lieber, statt aufs Handy zu starren
Wow! Dieser Artikel ist lang. Ich freue mich darüber, denn es ist ein so wichtiges Thema, das fast jeden modernen Menschen betrifft. Deswegen würde ich mich auch unendlich freuen, wenn du diesen Artikel teiltest!

Ich möchte, dass so viele Menschen wie möglich aufhören, ihr Smartphone als Mittelpunkt ihrer Welt zu sehen und endlich wieder anfangen, in der wirklichen, realen Welt zu leben.

Das Leben hat so viel zu bieten, aber indem wir auf unser Smartphone schauen, verpassen wir so viele wundervolle Augenblicke, die einfach echt sind. Wir verpassen den Schmetterling, der sich direkt vor uns auf den Tisch setzt, weil wir uns gerade einen Schmetterling bei Instagram anschauen. Wir verpassen das Lächeln unseres Gegenübers, weil wir gerade rätseln, wer dieser fremde Mensch ist, der uns bei Facebook eine Freundschaftsanfrage geschickt hat. Wir verpassen all die Momente unseres Alltag, für die wir so dankbar sein können, weil wir durch die Schlagzeilen des Tages scrollen (und davon schlechte Laune bekommen).

Das Smartphone an sich ist schon okay. Ich weiß es sehr zu schätzen und werde auch weiterhin (nicht nur aus beruflichen Gründen) Zeit bei Instagram verbringen und Quatsch in Whatsapp-Gruppen schreiben. Es ist ja nicht nur negativ. Es wird erst negativ, wenn wir das Smartphone überbewerten. Wenn wir es nicht mal einen Tag ohne Smartphone aushalten. Wenn wir kribbelig werden, weil unser Akku fast leer und kein Ladegerät in der Nähe ist. Wenn wir uns abhängig machen von diesem kleinen Gerät und darüber hinaus unser echtes Leben vergessen. Wenn wir uns nicht mehr bewusst für den Konsum entscheiden, sondern nur noch eine Marionette sind.

Dann wird es Zeit, wieder aufzuwachen. Zeit, in die wirkliche Welt zurückzukehren. Zeit, das Smartphone zur Seite zu legen und endlich wieder zu leben.

Hier und jetzt.


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