4 Fakten, die garantiert mehr Harmonie in deine Beziehungen bringen

In Harmonie mit anderen zu leben bedeutet auch, in Harmonie mit dir selbst zu leben. Disharmonie erzeugt Stress in uns. Disharmonie ist unnatürlich und erzeugt mehr Leid als notwendig wäre, macht das Leben anstrengender als es sein müsste. Harmonie in Beziehungen ist deshalb nicht nur absolut erstrebenswert, sondern auch möglich – für jeden von uns. Leider haben wir häufig ein falsches Bild von unseren Beziehungen, denn wir betrachten sie mit dem Ego, anstatt mit dem Herzen auf sie zu blicken.

Diese Fakten helfen dir dabei, mehr Harmonie in deine Beziehungen zu bringen:

1. Es geht niemals darum, was der andere für dich tun kann
Vor allem in romantischen Beziehungen gibt es die Tendenz, Erwartungen an den anderen zu stellen. Was er tut oder lässt, wie er uns behandelt, welches Gefühl er in uns auslöst. Doch darum geht es nicht – in keiner unserer Beziehungen. Beziehungen sollten niemals Mittel zum Zweck, sondern immer der Zweck selbst sein.

Anstatt also zu fragen, was der andere für dich tun kann, frage stattdessen, was du geben kannst, denn harmonische Beziehungen beruhen immer auf Fülle. Darauf zu hoffen, dass der andere etwas für dich tut, ein bestimmtes Gefühl in dir auslöst, beruht auf einem schädlichen Mangeldenken. Du glaubst, etwas zu brauchen, was du durch den anderen zu finden hoffst und dabei übersiehst du, dass all die Liebe, all die Bestätigung, all die Anerkennung, die du zu brauchen meinst, bereits in dir ist.

Löse dich von der Annahme, der andere müsste etwas für dich tun.

Gar nichts muss er tun.

Damit drängst du ihn in eine Rolle, die er nicht erfüllen kann. Und dich selbst machst du zum Opfer.

Eine Beziehung ist kein Vertrag, in dem die beiden Parteien etwas zu leisten haben, um eine Gegenleistung zu bekommen. Es sollte in keiner deiner Beziehungen darum gehen, etwas zu bekommen. Weder Anerkennung, noch Wertschätzung, noch Liebe.

Natürlich ist es wundervoll, wenn es so ist und kaum ein Mensch kann sich wohl davon freisprechen, dass es ihn glücklich macht. Klar freue ich mich, wenn ein Freund mir sagt, wie gern er mich hat. Wenn mein Chef mir sagt, was für gute Arbeit ich leiste.

Doch ich mache weder meinen Selbstwert davon abhängig, noch erwarte ich das vom anderen. Ich bin, ich handle, ich arbeite aus der Freude heraus. Ich füttere mein Herz mit meinen Handlungen – was Lohn genug ist. Die Wertschätzung dafür ist nur das i-Tüpfelchen, das mir zeigt, dass meine Liebe andere Menschen erreicht und berührt.

Solange du aber etwas vom anderen erwartest, wird diese Erwartung die Beziehung belasten. Anstatt aus der Freude und Liebe heraus zu handeln, willst du dein Ego füttern. Das hemmt dein Geben, dimmt dein Licht, das jede Beziehung so dringend nötig hat.

2. Konflikte entstehen durch Verständnislosigkeit
Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch hat seine Sicht auf die Welt, seine eigene Meinung von richtig und falsch. Das führt zwangsweise dazu, dass wir nicht mit jedem Menschen meinungstechnisch kompatibel sind.

Tatsächlich wirst du keinen Menschen auf der Welt treffen, der in allen Fragen des Lebens deiner Meinung ist.

Und das ist auch gar nicht notwendig.

Harmonie in Beziehungen entsteht nicht dadurch, dass wir mit dem anderen gleicher Meinung sind, sondern durch Verständnis. Für seinen Weg, seine Gedanken, seine Gefühle.

Du musst nicht gutheißen, was er denkt. Aber du solltest versuchen, zu verstehen. Übe dich darin, Verständnis aufzubringen, anstatt den anderen für das zu verurteilen, was er denkt, was er fühlt, für das, was er ist. Zwinge ihm nicht deine Meinung auf.

Führe keinen Kreuzzug gegen andere Menschen.

Diskutiere ruhig, aber streite nicht. Diskussionen können bereichern. Streits laugen aus. Streit ist ein Kampf der Egos, die um jeden Preis gewinnen wollen. Stell dir doch mal ehrlich die Frage, warum du einen Streit anfängst. Was willst du bezwecken? Willst du dich über den anderen stellen, weil du meinst, seine Meinung sei dumm? Willst du den anderen von deiner Meinung überzeugen?

Warum? Was hast du davon? Macht es dein Leben schlechter, dass dein Gegenüber eine bestimmte Meinung vertritt? Oder würde es dein Leben besser machen, wenn er dir zustimmte?

Wenn du dir diese Fragen ganz ehrlich stellst, kommst du deinem Ego auf die Spur. Du erkennst, dass da eine Stimme in dir ist, die Zwietracht säht. Weil sie ohne Liebe ist.

3. Der Andere ist nicht für deine Gefühle verantwortlich
Du wurdest geprägt. Du hast bestimmte Dinge erlebt, die dich zu dem gemacht haben, der du heute bist. Wenn du dich von anderen zurückgewiesen, wenn du von anderen verletzt wirst, wenn dich andere wütend oder traurig machen, hat das nur mit dir selbst und deinen Erfahrungen zu tun. Der andere hat mit all dem überhaupt nichts zu tun. Es ist also auch nicht seine Aufgabe, sein Verhalten dir gegenüber zu ändern.

Nein, vielmehr ist es deine Aufgabe, herauszufinden, warum diese negativen Gefühle da sind.

Wäre das Verhalten des anderen per se schlecht, würde das jeder so empfinden. Aber das ist nicht so. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf bestimmte Verhaltensweisen, wird von unterschiedlichen Handlungen und Aussagen getriggert.

Manche Menschen fühlen sich schon durch eine unbeantwortete Nachricht zurückgewiesen, andere finden es nicht mal schlimm, wenn ein Treffen 5 Minuten vorher abgesagt wird.

Soll es nun tatsächlich die Aufgabe des anderen sein, auf Wunden, die sich in der Kindheit eingebrannt haben und bei jedem Menschen anders sind, Rücksicht zu nehmen?

Macht es nicht viel mehr Sinn, selbst Verantwortung für die eigenen Gefühle, für die Wunden und Narben zu übernehmen und dadurch zu lernen, zu wachsen, zu heilen, anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen und einen Buh-Mann zu suchen?

Wäre die Welt nicht viel friedlicher, das Leben nicht viel leichter, wenn wir endlich erkennen, dass kein anderer Mensch für unsere Gefühle verantwortlich ist?

Anderen die Schuld an deinen Gefühlen zu geben, führt dazu, dass du ihr Verhalten bewertest und verurteilst. Aber, und damit sind wir wieder beim zweiten Punkt: Wer sagt dir, dass dein Denken ‘richtig’ ist?

Du siehst die Welt durch deine Brille, er durch seine. Was für dich gar nicht geht, ist für ihn völlig in Ordnung. Wer sollte da Recht haben?

Nein, Harmonie in Beziehungen entsteht nicht, indem du den anderen änderst. Sie entsteht, indem du Verantwortung für dich selbst übernimmst. Indem du verstehst. Dich selbst und den anderen.

4. Deine Beziehungen helfen dir, zu heilen
Verantwortung für unsere eigenen Gefühle zu übernehmen bedeutet auch, zu hinterfragen, warum diese Gefühle da sind. Andere Menschen sind für uns ein Spiegel, ein Lehrer, der uns zeigt, wo unser Herz noch nicht offen ist. Denn überall dort, wo wir Schmerz verspüren und leiden, liegt eine Prägung vor, die geheilt werden will.

Dafür müssen wir zurück in unsere Kindheit, zurück zu den Momenten, die uns so tief verletzt haben, dass wir diese Wunde (bewusst oder unbewusst) noch heute spüren.

Das ist nicht leicht.

Tatsächlich ist es verdammt hart.

Wir müssen uns dem Schmerz stellen. Müssen ihn wirklich spüren, anstatt vor ihm wegzulaufen. Müssen ihm auf den Grund gehen. Warum ist er da? Wann ist er entstanden? Habe ich diese Verletzung durch meine eigenen, schädlichen Gedanken noch vertieft? Welche Verantwortung trage ich an dem Schmerz, der heute noch so präsent ist, dass er mein Leben bestimmt?

Auf diese Weise können wir den Schmerz transformieren. Auf diese Weise können wir unser Herz noch mehr öffnen, können noch mehr lieben.

All unsere Beziehungen können uns dabei helfen. Alle Begegnungen, die bestimmte Gefühle in uns auslösen.

Was macht dich wütend? Was traurig? Was verletzt oder enttäuscht dich?

Hinter all diesen Gefühlen steckt Angst. Angst, zu verlieren. Angst, nicht zu genügen.

Überwinde diese Angst, überwinde deinen Verstand, um dein Herz zu heilen.

Erkenne, dass du täglich Gedanken folgst, die dir Angst machen. Die sich irgendwann eingebrannt haben – vor langer Zeit. Doch das bist du nicht mehr. Diese Angst, die du noch heute in bestimmten Situationen fühlst, ist eine Momentaufnahme aus früheren Zeiten. Du rufst sie immer und immer wieder ab, identifizierst dich mit ihr.

Erkenne, dass du nicht das bist, was du denkst. Erkenne, dass du nicht deine Angst bist.

Nein, du bist Liebe. Du musst dich nur daran erinnern und dich von dem lösen, was dein Herz blockiert.

Deine Beziehungen helfen dir dabei, denn sie sind wundervolle Geschenke, die dir helfen, deine Wunden zu heilen. Sei dankbar für alle Begegnungen und Erfahrungen, auch für die schmerzhaften.

Sie sind der Schlüssel für mehr Harmonie und Liebe.

Harmonie beginnt bei dir
Wenn du dich nach mehr Harmonie in Beziehungen sehnst, kannst du die Verantwortung nicht wegschieben. Du kannst nicht darauf warten, dass sie sich irgendwann von allein einstellt. Das wird sie nicht. Dafür herrscht zu viel Unbewusstheit, zu viel Schmerz.

Werde bewusst. Spüre deinen Schmerz. Akzeptiere und heile ihn. Übernimm Verantwortung für dich selbst. Agiere als Wesen der Liebe, nicht als Sklave deines verängstigten Verstandes.

Nein, es wird dir nicht immer gelingen. Du wirst zurückfallen in alte Rollen, in alte Gedankenmuster. Das ist okay. Es ist gut, denn so weißt du, wo dein Herz noch nicht weit ist. Es wird dich zu noch mehr Harmonie führen. Zu noch mehr Liebe

Ist das nicht wundervoll?


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