So überwindest du die 3 größten Hürden auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben

Ein selbstbestimmtes Leben ist großartig. Es fühlt sich richtig an. Lebensfroh. Lebendig. Ganz so einfach ist der Weg dahin allerdings nicht. Es gibt Hürden, die es zu überwinden gilt. Hürden, die nicht ohne sind, uns aber nicht davon abhalten sollten, den Weg fortzusetzen. In diesem Artikel gebe ich dir die Inspirationen und die Motivation, die du zum Überwinden dieser Hürden brauchst. Denn keine Hürde ist so hoch, dass du sie nicht überwinden kannst. Nebenbei wächst du und wirst noch stärker, um die Kraft zu erhalten, immer mehr DU zu werden.

1. Du bist unsicher, was du überhaupt willst
Es fühlt sich verdammt gut an, das zu tun, was zu uns passt und was wir möchten. Wir wollen uns nicht länger nach der Masse richten und das tun, was alle machen. Und genau hier liegt das Problem: Es kann sein, dass du irgendwann an einem Punkt angelangt bist, an dem du verwirrt bist, weil du nicht mehr genau weißt, was du überhaupt willst.

An einem Punkt, an dem du versuchst, alles anders zu machen als die Masse und dich genau deswegen plötzlich nicht mehr so glücklich und euphorisch fühlst. Weil du so damit beschäftigt warst, anders zu sein, dass du darüber hinaus ganz vergessen hast, DU zu sein.

Es ist völlig normal, dass wir Ansichten haben, die “Mainstream” sind. Warum auch nicht? Mainstream bedeutet ja nicht schlecht, sondern nur, dass du eine Ansicht mit einem Großteil der Bevölkerung teilst. Solange das deine eigene innere Überzeugung ist, macht das auch nichts.

Auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben geht es eben nicht darum, um jeden Preis anders zu sein, sondern so zu leben, wie es zu uns passt. Herauszufinden, wer wir sind und danach zu handeln. Deinen eigenen Werten zu folgen und nicht denen anderer Leute. Du musst also nicht alles ganz anders machen, sondern auf deine Weise.

Wie du herausfindest, was deine Weise ist
Ich überprüfe regelmäßig, ob meine Entscheidungen meiner inneren Überzeugung entsprechen. Wie? Mit einer sehr mächtigen Frage: Warum?

Warum willst du, was du willst? Wenn du diese Frage mit deinen ganz eigenen Beweggründen beantworten kannst, dann ist es auch deine Weise. Wenn du beantworten kannst, was es dir selbst bedeutet, bist du auf der richtigen Spur.

Findest du keine Antwort oder kommen andere Menschen oder Verallgemeinerungen in der Antwort vor, ist es nicht dein Weg. Beispiele sind etwa “Damit meine Eltern stolz auf mich sind” oder auch “Um etwas erreicht zu haben” oder ganz schlicht “Das macht man so” (dazu mehr im nächsten Punkt.

Mit der ehrlichen Frage “Warum?”, kommst du deinem eigenen Leben ein großes Stück näher. Dabei ist sie nicht immer leicht zu beantworten. Manchmal musst du in dich gehen und dir Zeit nehmen, um dein Warum zu finden. Manchmal schmerzt die Antwort auch, wenn du merkst, dass deine bisherige Art, etwas zu machen (oder nicht zu machen), gar nicht deiner inneren Überzeugung entspricht. Niemals jedoch schmerzt es so, wie ein Leben lang der falschen Überzeugung zu folgen.

2. Du lässt dich von dem Satz “Das macht man aber so” beeinflussen
Eigentlich sind wir auf einem guten Weg, unser Leben zu leben. Wären da nicht Menschen um uns herum, die uns für unser “eigensinniges” Verhalten tadeln. Mit den Worten “Das macht man aber so!”, ist für die meisten das Thema zusammen mit der eigenen Meinung gegessen. Wir beugen uns, um niemanden zu verärgern oder anzuecken.

“Naja, wenn man das so macht”, zusammen mit der Tatsache, dass es nur ein kleiner Einschnitt in unsere Selbstbestimmung ist, stimmt uns oberflächlich milde. Tatsächlich aber untergräbt dieser Satz unsere Art zu leben. Und das auch noch ohne Sinn. Denn “was man so macht”, sind in der Regel belanglose Dinge, dessen Nichtausführung keinen nennenswerten Einfluss auf unser Umfeld haben.

Damit wir uns verstehen: Ich spreche nicht von Dingen wie in der Bahn aufzustehen, wenn ältere Menschen reinkommen. Das ist eine Frage von gesundem Menschenverstand gepaart mit Respekt. Ich spreche von Dingen wie die Art, bestimmte Feste zu feiern oder die Frage, ob es okay ist, abends Marmelade auf dem Brot zu essen.

Die Welt hört nicht auf, sich zu drehen, wenn wir diese Dinge auf unsere Art machen. Für Menschen in unserem Umfeld können sie jedoch ein wahrer Aufreger sein. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, durch unsere eigene Art zu leben, den Horizont dieser Menschen zu erweitern. Nämlich indem wir sie durch unser Verhalten zwingen, über ihr eigenes Warum nachzudenken. Indem wir zeigen, dass es anders geht. Und indem wir zeigen, dass genau diese Art uns glücklich macht.

Sei lieber eine Inspiration für andere Menschen (oder halt ein Ärgernis) anstatt ein Mitläufer zu sein und deine Überzeugungen zu ignorieren. Sei ruhig ein Rebell. Iss abends Marmelade, nimm eine Ehe-Kette statt eines Rings, kauf dir kein Sofa, sondern Bodenkissen.

Es ist dein Leben, also mach auch deine eigenen Regeln.

3. Andere kommen nicht mit unserer Veränderung klar
Sobald wir anfangen, nach unseren eigenen Regeln zu leben, gibt es in unserem Umfeld Personen, die damit nicht einverstanden sind. Es kann vorkommen, dass wir und rechtfertigen sollen, uns ein schlechtes Gewissen gemacht wird oder wir sogar beleidigt werden.

Das musst du dir nicht antun. So schwer es auch fallen mag: Menschen, die partout dagegen sind, dass du deinen eigenen Weg gehst, brauchst du nicht in deinem Leben.

Ich habe nichts gegen die Frage, warum ich tue, was ich tue. Ich erkläre es gerne und bin sogar überzeugt, dass genau dieses direkte Nachfragen den Horizont des Fragers erweitert. Ich habe aber etwas dagegen, mich rechtfertigen zu sollen, dass ich mich verändert habe.

Leben bedeutet Veränderung, denn ohne Veränderung, ohne Entwicklung stehen wir still und existieren mehr als das wir leben.

Gerade auf dem Pfad der Selbstfindung verlassen uns einige Menschen, denen wir zu “esoterisch” geworden sind. In der Tat hat Selbstfindung immer etwas Spirituelles an sich und selbst wenn wir nicht von Spiritualität sprechen, kommunizieren wir sie und damit das Klischee darüber ganz automatisch. Manche denken vielleicht, du wärst in der Midlife Crisis. Andere denken, du hättest dich einer Sekte angeschlossen (auch wenn du mit keinem Wort Gott oder Glauben erwähnst). Diese Menschen suchen nach einem Grund für deine Veränderung (der Wunsch, glücklicher zu werden ist für manche offenbar nicht Grund genug).

Mein Rat: Erkläre diesen Menschen ruhig deine Beweggründe und deinen Weg. Begegnen sie dir danach weiterhin mit Ablehnung, lass sie gehen. Du brauchst keine Menschen in deinem Leben, die dich klein halten wollen.

Spürst du hingegen ihren Zuspruch und ihre Unterstützung, schließe sie fest in deine Arme, denn dies sind wahre Freunde, die nur dein Bestes wollen.

Keine Hürde ist zu hoch
Du musst die Hürden überwinden – keine Frage. Das kann man mal mehr, mal weniger anstrengend sein und hängt teilweise sogar von deiner Laune und Tagesform ab. Dennoch ist jede Hürde überwindbar. Du hast die Kraft in dir, sobald du dich für ein selbstbestimmtes Leben entscheidest.

Manchmal müssen wir zur Unterstützung nur die richtigen Worte hören oder uns bestätigen lassen, dass wir das Richtige machen (was angesichts verärgerter Angehöriger manchmal schwierig zu bejahen ist).

Verrate mir daher doch gerne in den Kommentaren, bei welcher Hürde du gerade stehst oder welche du bereits erfolgreich überwunden hast. Oder stehst du vor ganz anderen Schwierigkeiten? Ich bin ganz Ohr!


Bekommst du eigentlich schon regelmäßig Post von mir? Hier kannst du dich für meinen kostenlosen Newsletter anmelden – für noch mehr Input und Inspirationen:

Ich gebe deine Daten niemals weiter. Abmeldung jederzeit mit einem Klick.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.