Meditation – Eine kleine Reise zu sich selbst

Ich habe gemerkt, dass es wirklich wichtig ist, sich regelmäßig auf sich selbst zu konzentrieren. Leider haben viele von uns heutzutage verlernt, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Das ist schade, denn so verlieren wir die eigenen Bedürfnisse aus den Augen und das kann auf Dauer nicht glücklich machen. Gerade im digitalen Zeitalter, wo jeder ständig erreichbar sein will, ist es unumgänglich, auf sich zu achten, seinen Körper zu spüren, schlicht zu entspannen. Ohne Unterhaltungsmedien und ohne andere Menschen. Ohne an die Vergangenheit oder die Zukunft zu denken. Einfach im Hier und Jetzt sein und seinen Körper und seine Atmung wahrzunehmen.

Schon 10-15 Minuten meditieren am Tag haben enorme physische und psychische Auswirkungen. Verspannungen nehmen durch die Entspannung von Körper und Geist ab, mit Emotionen kann man besser umgehen, der Blutdruck sinkt und das Immunsystem wird gestärkt. Emotional bin ich tatsächlich extrem ausgeglichen und stabil. Das hat auch dazu geführt, dass es mir nicht mehr wichtig ist, was andere über mich denken. Ich habe früher wirklich viel darüber nachgegrübelt, aber zum Glück gehört das nun schon lange der Vergangenheit an. Es ist befreiend und ein verdammt gutes Gefühl, denn ich kann einfach ich selbst sein, was mir ja sonst immer schwer gefallen ist. Insgesamt gehe ich inzwischen sehr gelassen durchs Leben. Ich habe aufgehört, mich über Dinge zu ärgern, die ich eh nicht (mehr) ändern kann, egal, ob ich oder wer anders der Verursacher war. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, wie positiv sich die Meditation auf mein Leben und meine Einstellungen auswirkt. Es lohnt sich wirklich, damit anzufangen.

Ob morgens in den ersten Sonnenstrahlen, abends vor dem Schlafen oder zwischendurch, ob im Liegen oder Sitzen, in völliger Stille oder mit entspannender Musik. Es spielt gar keine Rolle, wie du es tust, jeder hat schließlich andere Vorlieben. Schließe einfach die Augen und spüre den Moment. Konzentriere dich auf deinen Atem ohne ihn zu beeinflussen. Vor allem am Anfang ist es völlig normal, den Kopf voller Gedanken zu haben. Das ist in Ordnung, stelle dir vor, sie wären Wolken, die vorüber ziehen. Betrachte sie, aber beurteile sie nicht. Mit der Zeit werden die Gedanken weniger und du kannst dich ganz auf dich konzentrieren und lernst dich dadurch kennen.

Ich freue mich auf deine Erfahrungen!

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