SoV backstage März 2018: Von Erfolgen, Tränen und ungelebten Werten

Wow! Als ich anfing, mir über den Backstage Report für März Gedanken zu machen, befürchtete ich, gar nicht so viel zu berichten zu haben. Aber dann sah ich, dass der März echt gut lief. Ich habe in mancher Hinsicht einen echten Sprung gemacht und darauf bin ich sehr stolz. Es muss eben nicht immer alles sofort perfekt laufen. Steter Tropfen hölt den Stein. Das Wichtigste ist, dass ich Fortschritte sehe und, oh ja, die sind da. Innerlich wie äußerlich. Das macht mich glücklich.

Erlebt/Unternommen
Da wir in der Nähe der niederländischen Grenze wohnen, fahren wir schon mal rüber, um einzukaufen. So auch vor ein paar Tagen. Auf dem Rückweg kurz hinter der Grenze lichthupte uns der Zoll an und wir mussten mit ihnen die nächste Ausfahrt nehmen.

Zum ersten Mal überhaupt wurden wir im Auto angehalten. Sie waren skeptisch, weil wir noch unsere alten Kennzeichen aus Hannover haben und glaubten nicht so recht, dass wir einfach nur einkaufen waren (ohne einen Abstecher zum Koffieshop). Also durchsuchten sie uns und unser ganzes Auto. Es war ziemlich witzig (fanden die Zollbeamten allerdings nicht) und diese Begegnung wurde so zu einer Anekdote, die ich vermutlich auch noch in einem Jahr erzählen werde.

Das eigentlich Witzigste an der ganzen Sache: Im Kofferraum fanden die Beamten den wohl harmlosesten Einkaufsbeutel, den man sich vorstellen kann – unter anderm mit Fenchel, Bananen aus fairem Handel, einem rosa Holzvogel und einem Insektenhotel. Als ich die Einkaufstasche gesehen habe, habe ich mich etwa 10 Minuten nicht mehr eingekriegt.

Das zeigte mir wieder: Erzählenswerte Geschichten passieren nicht zu Hause auf deiner Couch, sondern nur draußen.

Neues ausprobiert
Ich hatte noch eine Grapefruit zu Hause und ich hatte keine Lust, sie auszupressen, wie ich es sonst immer mache. Also schnappte ich mir einen kleinen Löffel und halbierte die Frucht – so wie ich es immer bei anderen sehe und mir bis dahin einfach nicht vorstellen konnte, dass man eine Ztrusfrucht wie eine Kiwi löffeln kann.

Aber es funktionierte wunderbar und auf diese Art schmeckte die Grapefruit auch richtig gut.

Als ich da also so saß und fröhlich die Grapefruit mampfte, fiel mir auf, dass ich just in diesem Augenblick meine Lebenserfahrung erweitert hatte. Die Grapefruit war Anlass, nun jeden Tag etwas zu tun, was ich vorher noch nicht getan hatte. Das wird ein Spaß!

Neue Orte besucht
Keine.

Bücher gelesen
Das Robbins Power Prinzip: Befreie deine innere Kraft* von Anthony Robbins ist ein Hammer-Buch und eine absolute Leseempfehlung für dich. In diesem Buch steckt so viel Inhalt, so viel Wissen – was auch daran liegt, dass Schrift und Zeilenabstand ziemlich klein und die Seiten recht dünn sind. Auf 544 Seiten bekommst du Impulse, Anleitungen und Motivation für ein selbstbestimmtes Leben.

Die Kraft der Selbstvergebung: Wie wir uns bedingungslos lieben lernen* von Hina Fruh. Dieses Buch ist mir eigentlich nur aufgefallen, weil es bei den preisreduzierten Büchern lag – zum Glück! In diesem Buch findest du viele Übungen, um dich mit deinem Körper zu verbinden und ihn und dich selbst lieben zu lernen.

The four: Die geheime DNA von Amazon, Apple, Facebook und Google* von Scott Galloway. Nicht nur interessant für Unternehmer. Es ist erstaunlich, was diese “4 apokalyptischen Reiter”, wie Galloway sie nennt, erschaffen und wie sie sich in unsere Köpfe und unser Leben geschlichen haben.

Im Einklang sein: Neun Wege zu innerer Ausgeglichenheit* von Wayne Dyer. Dieses Buch habe ich bereits vor einigen Monaten gelesen, doch hat sich meine Art zu lesen verändert. Sie ist effizienter, analytischer und wirksamer, weswegen ich nun nach und nach alle Bücher, die ich noch nicht auf diese Weise gelesen habe, erneut lese. Das Buch ist kurzweilig und enthält wichtigte Impulse für ein Leben im EInklang mit sich selbst.

Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben* von Timothy Ferris. Dieses Buch begegnet mir seit ich mich mit Online-Unternehmertum beschäftige. Es wird immer wieder von vielen Seiten empfohlen, aber es hat mich irgendwie nie so recht angesprochen. Nach einer erneuten persönlichen Empfehlung habe ich es mir nun doch gekauft.

Ich finde es okay. Ich konnte einige Tipps zum Thema Zeitmanagement und Effizienz mitnehmen, doch so richtig gepackt hat es mich nicht. Vielleicht bin ich einfach nicht die eigentliche Zielperson, denn ich liebe, was ich tue. Ferris schreibt schon zu Beginn, dass die Arbeit nicht der Knaller sein muss, denn es geht ja darum, am Ende so wenig wie möglich zu arbeiten und seine Zeit stattdessen mit Dingen zu füllen, die man liebt. Ein guter Gedanke und für viele Menschen steckt eine wichtige Botschaft in dem Buch: Du musst dich nicht mit 0-8-15 zufrieden geben. Leb anders, wild und genauso wie du bist.

Kennengelernt
Im März habe ich zwar niemanden kennengelernt, dafür aber eine alte Freundin wiedergefunden. Wir haben zusammen studiert und uns völlig aus den Augen verloren. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Robert Gladitz einen Screenshot meiner Instagram Story in seiner Story teilte und mich verlinkte. Auf diese Weise entdeckte sie meinen Account und schrieb mich an.

Komfortzone verlassen
Die verlorene Freundin ludt mich ein, zusammen mit ihr auf den National Heroes Day im Juni in Berlin zu gehen – und ich sagte zu. Es war kein riesiger Schritt aus meiner Komfortzone, aber doch ein kleiner. Mein Herz sagte sofort Ja, aber dann schaltete sich mein Verstand ein, der an die Behaglichkeit meiner Komfortzone appellierte.

Zu diesem Zeitpunkt schwor ich mir, keine Erfahrungen und Erlebnisse mehr auszuschlagen, die mir das Leben anbietet. Dafür ist es definitiv zu kurz!

Mein größter Erfolg
Ich habe es endlich geschafft, dauerhaft um halb 7 aufzustehen – egal, wann ich schlafen gegangen bin. Und ich trauerte endlich nicht mehr dem Bett hinterher, sondern erkannte, dass es keinen Sinn macht, morgens im Bett liegen zu bleiben. Ich nenne mich jetzt offiziell (wieder) Frühaufsteher.

Meine größte Erkenntnis
Woah! Ich hatte im März so viele Erkenntnisse, dass ich mich kaum entscheiden kann, welche meine größte war. Alle paar Tage packte mich die nächste große Erkenntnis. Und das fühlte sich einfach wunderbar an, denn so kann ich immer mehr werden, wer ich bin.

Ich teile mit dir eine Erkenntnis, die meine Werte betrifft, weil sie möglicherweise auch dir hilft, etwas Wichtiges über dich selbst herauszufinden.

Ich habe gerade ein Buch gelesen und mich mit meinen Werten beschäftigt, die mir eigentlich durchaus bekannt sind. Aber die Worte in diesem Buch trafen scheinbar genau die richtige Stelle, denn ich glich meine wichtigsten Werte mit meinem aktuellen Leben ab. Das Ergebnis: Viele meiner Werte spiegeln sich in meinem Alltag gar nicht wieder.

Doch damit nicht genug: Ich versuche auch noch, diese Werte durch Medien zu befriedigen. Meine liebste Serie zur Zeit: Hawaii 5-0. Dort finde ich viele meiner Werte wieder: Abenteuer, Gemeinschaft, Altruismus und auch Gesundheit, weil Hawaii für mich immer den Eindruck eines gesunden Lebens vermittelt. Auch Instagram steht im vermeintlichen Ausleben meiner Werte ganz weit oben.

Und die Moral von der Geschicht: Medien sind nicht in der Lage, unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Das schafft nur das echte Leben. Und je mehr Werte ich in meinem echten Leben lebe, desto weniger “angewiesen” bin ich auf die Berieselung dieser Medien.

Meine größte Herausforderung
Ich musste im März Abschied nehmen – von einer lieben Kollegin, die ging um sich selbstständig zu machen. Ich freute mich sehr für sie. Aber ich war auch so traurig wie lange nicht mehr. Es galt also nach dieser Trauer nach vorne zu schauen. Denn jeder Abschied ist gleichzeitig ein Neuanfang voller neuer Chancen und Möglichkeiten. Den Fokus zu verlagern von dem, was wir verloren haben auf das, was wir gewinnen, ist an dieser Stelle der Schlüssel.

30-Tage-Challenge: Täglich eine Stunde lesen
Wie du an den gelesenen Büchern sehen kannst, kann ich mich über mein Lesepensum nicht beschweren. Ich bin völlig zufrieden.

Mein Beitrag zum Weltfrieden/für weniger Leid auf der Welt
In einem wichtigen Instagram Post habe ich zu mehr Miteinander statt gegeneinander aufgerufen:

Ich beobachte zur Zeit einen Trend, der positiv und negativ zugleich ist. Immer mehr Frauen wie @louisadellert und @kathilena.de zeigen auf ihren Social Media Kanälen, dass Schönheit viel mehr ist als 90-60-90 oder die Abwesenheit von Speckröllchen. Sie stehen auf für mehr Selbstliebe und um andere Frauen zu inspirieren, sie zu ermutigen, sich anzunehmen – auch wenn sie nicht aussehen wie das Model in der Werbung. Das ist eine so wertvolle und wichtige Botschaft und dafür danke ich ihnen von Herzen. 💕 Aber dieser Trend hat auch Schattenseiten. So lese ich unter manchen Bildern Kommentare wie: "Endlich mal eine richtige Frau und nicht so ein Hungerhaken." Oder: "Kein normaler, emanzipierter Mann über 30 findet Modelkörper schön." Ich finde es richtig toll, dass das klassische Schönheitsideal zur Zeit immer öfter in Frage gestellt wird und Frauen lernen, ihre Rundungen und Pölsterchen zu lieben. Was ich nicht so toll finde, ist das neue Schönheitsideal, das sich gerade entwickelt. Danach sind echte Frauen weich und kurvig, schlanke oder durchtrainierte Frauen unweiblich. Siehst du, was passiert? Kurvige Frauen werden gefeiert, schlanke Frauen niedergemacht (überzogen gesagt). Durch diesen neuen Trend haben wir nichts gewonnen, denn es ist einfach nur eine andere Gruppe von Frauen, die kritisch beäugt wird. Dabei ist das gar nicht die Botschaft, die diese wundervollen Frauen vermitteln wollen. Die Botschaft ist: Alle Frauen sind schön. Die mit Bäuchlein. Die durchtranierten. Die knabenhaften. Die mit kleinem Po genauso wie die mit großem Po. Alle Frauen – egal wie sie aussehen. Das neue Schönheitsideal führt genauso wie das alte zu Vergleichen und Frust. Dabei kann man Schönheit nicht vergleichen. Schönheit kennt keine Norm, denn sie ist so vielfältig, so abwechslungsreich, so individuell wie es Menschen auf der Erde gibt. Warum streichen wir nicht ein für alle Mal das eine Ideal aus unseren Köpfen und feiern uns und alle anderen Frauen für unsere Einzigartigkeit? Denn unsere Einzigartigkeit ist genau das, was Schönheit ausmacht. 🙏🏼

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Was sonst noch passiert ist
Die letzten März-Tage war ich ziemlich ausgeknockt. Zum dritten Mal in kurzer Zeit war und bin ich erkältet, sogar mit leicht erhöhter Temperatur, was ich gar nicht von mir kenne. Dass ich schon wieder krank bin, obwohl ich sonst nur ein Mal im Jahr krank werde, zeigt mir ganz deutlich, dass etwas anders werden muss. Und tatsächlich: Ich habe bei weitem nicht so abwechslungs- und vitaminreich gegessen, wie ich es sonst tue. Zeit, das zu ändern (und höchste Zeit, dass der Frühling kommt, denn um ehrlich zu sein, fehlt mir die Obstvielfalt der warmen Jahreszeiten).

Fazit und Ausblick auf den nächsten Monat
Wenn ich den März mit dem Januar und Februar dieses Jahres vergleiche, bin ich schon ziemlich zufrieden. Doch im April möchte ich noch mehr Gas geben. Weniger reden, mehr tun. Das im letzten Backstage Report angeküdigte neue Projekt steht noch immer nicht. Ich habe mich auch noch nicht so für den Frieden engangiert wie geplant. Und ich habe nur eine Podcast-Episode veröffentlicht, aber keinen einzigen Artikel.

Meine nächste 30-Tage-Challenge ist daher: Täglich mindestens 90 Minuten schreiben. Das hilft mir auch dabei, im Flow zu bleiben, denn wenn ich mal ein paar Tage nicht schreibe, muss ich erstmal wieder reinkommen.

Außerdem möchte ich, wie oben schon genannt, täglich etwas tun, was ich noch nicht getan habe und wieder gesünder und abwechslungsreicher essen.

Verfolgen kannst du die Challenges wieder in den Instagram Stories.

Wie lief dein März? Welche Erfolge konntest du feiern? Worin bist du besser geworden? Tell me! Ich freue mich auf deinen Kommentar!


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